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Skulptur Sankt Vith

Artikel im Grenzecho Belgien - Wettbewerb Rathausplatz in Sankt Vith

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Artikel über die Skulptur in Sankt Vith

Die Skulptur entsteht

Neugestaltung: Bildhauer Ralf Ehmann (50) fertigt Kunstobjekt für St.Vither Rathausplatz an „Der Stadt ein neues Zentrum geben“
l St.Vith Er steckt hinter der Skulptur, die ab dem Sommer den St.Vither Rathausplatz schmücken wird: Ralf Ehmannaus Rottenburg am Neckar. Der Bildhauer und Künstler gewann den Wettbewerb der Stadt und tüftelt derzeit an der Vorbereitungdes Werkes. Die Bemerkungen aus Politik und Bevölkerung lässt er in seine Arbeit miteinfließen. …

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1. Preis für Skulptur Sankt Vith – Belgien

1. Preis erhalten - Wettbewerb Rathausplatz in Sankt Vith

Skulptur-Stankt-Vith-Rathausplatz

Modellentwurf für die Skulptur in Sankt Vith

Die Skulptur wird in der Gesamthöhe
3,50 m aus Belgisch Granit gefertigt

Wettbewerb Rathausplatz in Sankt Vith. Momentan laufen die Vorbereitungen für den Auftrag der Skulptur. Die Modelle werden gefertigt.

Artikel von Allan Bastin

Er steckt hinter der Skulptur, die ab dem Sommer den St.Vither Rathausplatz schmücken wird: Ralf Ehmann aus Rottenburg am Neckar. Der Bildhauer und Künstler gewann den Wettbewerb der Stadt und tüftelt derzeit an der Vorbereitung des Werkes. Die Bemerkungen aus Politik und Bevölkerung lässt er in seine Arbeit mit einfließen.

Ralf Ehmann war bisher erst ein Mal in St.Vith – als ihm im Oktober der Preis des Kunstwettbewerbs übergeben wurde. Sein Eindruck? „Die Stadt wurde nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg gut aufgebaut und schön gestaltet. Die Leute sind außerdem sehr zuvorkommend und freundlich. Ich habe es als sehr angenehm empfunden.“ Beim Betreten des Rathauses konnte er einen Blick auf den Platz werfen, dessen zentrales Objekt seine Skulptur sein wird: „Natürlich ist jetzt noch kaum etwas von der neuen Platzgestaltung zu sehen. Doch ich bin überzeugt, dass der Platz seinen Zweck erfüllen und der Stadt ein neues Zentrum geben wird.“

Der Baustart erfolgte am gestrigen Dienstag. Wie angekündigt, haben die Arbeiten im Bereich der Büchelstraße begonnen. Der Platz an sich wird erst in einem zweiten Schritt in Angriff genommen. Quasi als Sahnehäubchen wird zum Schluss Ralf Ehmanns Skulptur platziert werden. Mit einem Ende der Arbeiten wird vor dem Sommer gerechnet. Ehmann spricht von Juni. „Die Zeit bis dahin werde ich auch nötig haben“, lacht der 50-jährige Künstler.

Nachdem er für den Wettbewerb ein kleines Modell eingereicht hatte, fertigte er kürzlich ein Modell aus Ton im Maßstab 1:2 an. „Damit kommen wir dem Endresultat, das etwa eine Höhe von 3,5 Metern haben wird, schon näher.“

Nach Veröffentlichung seines ersten Modells hatte es aus politischen und gesellschaftlichen Kreisen Kritik gegeben. So sei der abgebildete heilige Vitus zu alt ausgefallen. Tatsächlich ist der Heilige laut Legende schon als Jugendlicher verstorben. „Das erste Modell war für mich etwas wie eine Skizze. Feinheiten waren nur kaum zu sehen. Die Bemerkungen und Anregungen wurden mir angetragen und natürlich lasse ich sie entsprechend der Historie mit einfließen. Warum sollte ich einen alten Mann darstellen, wenn der Vitus in Wahrheit jung war? Ich bin für jede Anmerkung dankbar und empfinde sie als anregend. Die Kunst ist im öffentlichen Raum zu sehen. Die Leute müssen tagtäglich damit umgehen können. Sie müssen eine gewisse Identifikation mit der Skulptur erfahren können. Es wäre alles andere als gut, wenn dort ein Kunstwerk stehen würde, das die Menschen überhaupt nicht wollen.“

St.Vith sei für ihn weit weg, das gibt er unumwunden zu. „Doch kann man sich heutzutage sehr gut über das Internet informieren. Und in der Ausschreibung waren ebenfalls zahlreiche Informationen zu finden.“ Unter den Voraussetzungen war eine Verbindung zur Stadtgemeinde zu finden. „Sehr schnell bin ich vom Ursprung der Stadt ausgegangen, also der ersten Erwähnung. St.Vith verweist auf den Vitus, der mir gleich sympathisch war. Begleitet wird er von einem romanischen Löwen, da die Gründung auf die Zeit nach 1100 zurückgeht.“

Die beiden Figuren werden auf eine Stehle platziert, die ebenfalls zum Kunstwerk beitragen wird: „Auf der Stehle werden neuere geschichtliche Partitionen zu finden sein: die zerstörte Stadt, das Marktleben und der Karneval mit ‚Dän Alen, de Al on de Peijas‘.“

Doch wie kommt ein Künstler, der südlich von Stuttgart wohnhaft ist, an einen Wettbewerb in Ostbelgien? „Ganz einfach: eine Plattform. Dort werden deutschlandweite Wettbewerbe ausgeschrieben. Hin und wieder sind Aufträge aus dem Ausland zu finden. Ich suche mir Wettbewerbe aus, die mir entgegenkommen und wo ich mit Steinbildhauerei ein Ziel erreichen kann. Es hat mich interessiert, also habe ich mir Gedanken gemacht zu dem, was thematisch angestrebt war.“ Für Ralf Ehmann ist es der erste Auftrag im Ausland. In Deutschland sind allerdings schon einige seiner Arbeiten im öffentlichen Raum zu finden. Ein gewisser Erfahrungsschatz ist also vorhanden.

Ralf Ehmann arbeitet derzeit nicht nur an dem Auftrag aus St.Vith. „Es ist eigentlich wie in jedem anderen Beruf auch, dass es Überschneidungen gibt und mehrere Dinge parallel laufen. Das ist für mich Alltag.“ Es wird wohl noch über einen Monat dauern, ehe der drei Tonnen schwere ihn in Badem-Württemberg erreicht. Die Bestellung hat er vor zwei Wochen aufgegeben, nachdem ihm Anfang Januar der Auftrag offiziell erteilt wurde. Bei dem Gestein handelt es sich um Belgisch Granit aus einem Steinwerk in Aarschot. „Es ist ein Kalkstein, der sich gut für das Projekt eignet. Es war ein Wunsch der Gemeinde, mit einheimischen Material zu arbeiten. Nicht jedes Land hat das Glück, geeignete Materialien für den Außenbereich zu besitzen. Der Farbton passt sehr gut nach St.Vith, da diese Art Gestein immer wieder auftaucht. Es dürfte als ein einheitliches Bild darstellen.“

INFOBOX (Zur Person)

Ralf Ehmann hat an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart Bildhauerei studiert. Auch die Malerei hat ihn während seines Studiums beschäftigt.

Der Deutsche wollte schon in jungen Jahren Künstler bzw. Bildhauer werden. In jungen Jahren realisierte er bereits plastische Arbeiten.

Der 50-Jährige ist heute hauptsächlich im plastischen Bereich als Steinbildhauer beschäftigt, macht aber auch Malerei und Lithografie sowie Druckgrafik, wo er mit Radierungen arbeitet.

Sein Atelier befindet sich in Kiebingen, etwa 50 Kilometer südlich von Stuttgart.

Er stellt seine Werke regelmäßig auf Ausstellungen aus und nimmt Auftragsarbeiten an.

In Tübingen ist er Vorsitzender des lokalen Künstlerbundes. Ehmann ist in seiner Heimat also gut vernetzt.

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Sankt-Vith
Sankt-Vitus--St.-Vith
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Neuzelle – Künstler-Pleinair

Zusage erhalten zum Künstler-Pleinair 2018

Neuzelle – Künstler-Pleinair – Putten erklären den Himmel

Die Stiftung Stift Neuzelle und der Landkreis Oder-Spree laden im nächsten Jahr zu einem Sandstein-Pleinair  ins Kloster Neuzelle ein. Sieben Bildhauer werden gesucht, die vom 13. Mai bis zum 02. Juni 2018 ins Kloster Neuzelle einziehen, um aus Sandstein-Blöcken eigene Beiträge zum Thema „Putten“ zu erarbeiten. Puttendarstellungen sind direkt auf dem Stiftsplatz zu finden, aber sie bevölkern auch den Himmel in beiden barocken Kirchen in Neuzelle: kleine, zumeist nackte Geschöpfe mit dicken Backen und auch sonst prallen Rundungen, bisweilen mit Flügeln versehen, in den Lüften schwebend und auf Wolken oder Architekturen lagernd. Sie balancieren Weltkugeln, musizieren auf den vielfältigsten Instrumenten, sind handwerklich tätig und beleben den Himmel über uns.

In barocken Kirchenbauten und damit auch in Neuzelle haben Putten vor allem zeigende und erklärende Funktionen, sie unterstützen damit das gegenreformatorisch beeinflusste pädagogische Programm der barocken Umgestaltung und sind Instrumente der religiösen Bildung und Vermittlung. In den beiden Kreuzaltären präsentieren sie die Attribute der Passionsgeschichte, auf der Orgelempore der Stiftskirche animieren sie mit Instrumenten zur musikalischen Praxis, in den Passionsdarstellungen nehmen sie mit dem Verweis auf Bibelzitate Stellung, als Pater-Noster-Engel vor der Stiftskirche weisen sie auf den Gottesdienst hin. Auch die Kindheit-Jesu-Allegorie, die ihren Ursprung im gegenreformatorisch geprägten Prag hatte und auch in Neuzelle gezeigt wird, fand große Verbreitung im Europa des 18. Jahrhunderts.

Auf eine volkstümliche und kindliche Art sind Putten Vermittler zwischen Himmel und Erde. Sie schweben geschlechtslos zwischen den beiden Sphären und versuchen das biblische und himmlische Leben verständlich zu machen. Soweit das barocke Original.

Heute sind Putten Lichtgestalten des Kommerzes und des Kitsches. Man findet sie überall: Auf Kaffetassen, auf Unterwäsche und als Schutzengel für den Rückspiegel im Auto. Ihr Einsatz ist universell, daran hatte Raffael nicht gedacht, als er seine beiden Flügelwesen unterhalb seiner Sixtinischen Madonna plazierte, die heute spitze Schreie bei japanischen Besuchergruppen in der Galerie Alter Meister in Dresden hervorrufen. Das Pleinair stellt deshalb auch die Frage nach dem Bruch in der aktuellen Betrachtung von Putten und Puttenvölkern.

Stiftung Stift Neuzelle
Stiftsplatz 7
15898 Neuzelle

Stift Neuzelle

Künstlerbund Tübingen Jahresausstellung 2017

Jahresausstellung 2017
Künstlerbund Tübingen e.V.

15.12.2017- 20.01.2018
Kulturhalle, Nonnengasse 19
Galerie Künstlerbund, Metzgergasse 3

Tagblatt Tübingen Künstlerbund

Erster Artikel zur Jahresausstellung 2017 des Künstlerbund Tübingen

Künstlerbund Jahresausstellung 2017

Jahresausstellung 2017
Künstlerbund Tübingen e.V.

15.12.2017- 20.01.2018
Kulturhalle, Nonnengasse 19
Galerie Künstlerbund, Metzgergasse 3

Martin Baumann  Ralf Bertscheit  Anita Bialas  Hermann Bierer  Frederick D. Bunsen  Axel von Criegern  Marc von Criegern  Birgit Dehn  Carola Dewor  Karl-Heinz Deutschle  Ralf Ehmann  Gerhard Feuchter  Renate Gaisser  Beatrix Giebel  Maria Heyer-Loos  Susanne Höfler  Andreas Hoffmann  Frido Hohberger  Ursula Huth  Susanne Immer  Gerhard Kilger  Anne-Christine Klarmann  Gunther Klosinski  Jürgen Klugmann  Dieter Löchle  Dieter Luz  Jürgen Mack  Natascha Mann  Ulla Marquardt  Martina Milke  Sebastian Rogler  Tilman Rösch  Ava Smitmans  Peter-Michael Weber  Ronald Wersching  Marek Zawadzki

 

Impressionen der Jahresausstellung 2017 Künstlerbund Tübingen in der Kulturhalle Tübingen

Künstlerbund-Jahresausstellung-7
Renate Gaisser
Künstlerbund-Jahresausstellung-4
Kulturhalle-Tübingen
Jahresausstellung-Künstlerbund-2
Frido-Hohberger
Birgit-Dehn
Jahresausstellung-Künstlerbund-Tübingen

Kunst in Rottenburg – Künstlerische Blicke aufs Weihnachtsgeschehen

Artikel | Rottenburger Post – Schwäbisches Tagblatt

Kulturverein-Rottenburg-3

Artikel | Rottenburger Post – Schwäbisches Tagblatt

„Krippenspiele“-Besucher in der Zehntscheuer vor Engeln von Axel von Criegern (links) und dem Gemälde „A Ω“ von Ralf Ehmann

Artikel | Rottenburger Post – Schwäbisches Tagblatt   29.11.2017 von Dunja Bernhard
Kultur in Rottenburg

Künstlerische Blicke aufs Weihnachtsgeschehen

Mit der Schau „Krippenspiele“ scheint der Kulturverein den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Über 150 Besucher kamen zur Vernissage.

Mit der Ausstellung „Krippenspiele“ möchte der Rottenburger Kulturverein Zehntscheuer den kunstgeschichtlichen Aspekt der Darstellung von Jesu Geburt neu beleben. Dass 29 Künstler der Einladung gefolgt sind und in der Zehntscheuer ausstellen, zeige dass das Thema immer noch hochaktuell sei, sagte Petra Stolting, 2.Vorsitzende. „Die Künstler werfen einen persönlichen Blick auf das … mehr

Kulturverein Rottenburg

Kulturverein Zehntscheuer Rottenburg – Stark besuchte Eröffnung!

 

KrippenSpiele

Eröffnung: 26.11.17, um 17 Uhr im Kulturzentrum Zehntscheuer

Zur Einführung spricht Prof. Wolfgang Urban.

 

Unter dem Titel „KrippenSpiele“ zeigt der Kulturverein
Zehntscheuer in der Adventszeit Arbeiten von ca. 30
Künstlerinnen und Künstlern.
Die ältesten Darstellungen der Geburt Christi stammen
bereits aus dem 4. Jahrhundert und finden sich
in der Ikonografie mit der Krippe im Stall, dem Stern
von Bethlehem und den heiligen 3 Königen in immer
wiederkehrenden Bildmotiven der Kunstgeschichte
bis heute.
Diese Ausstellung belebt den kunstgeschichtlichen
Aspekt neu und ermöglicht durch den Titel „Krippen-
Spiele“ den Teilnehmern bei der Auswahl ihrer künstlerischen
Techniken und Darstellungsformen auch
szenische Beiträge, Fotos, Performances und Klanginstallationen,
neben den klassischen Techniken
Zeichnungen, Malerei und Skulptur.
Die Ausstellung präsentiert religiöse, aber auch distanzierte
und kritische Haltungen zur Weihnachtsgeschichte.

 

Teilnehmende Künstler: Susanne Brändle, Gertrud Buder, Petra Ariane Ehinger, Ralf Ehmann, Hannelore Fehse, Renate Gaisser, CHC Geiselhart, Axel von Criegern, Anina Gröger, Klaus Hack, Thomas Heger, Susanne Höfler, Mandy Kabirschke, EBBA Kaynak, Bernd Mattiebe, Katalin Moldvay, Sigrid Nienstedt, Barbara Oswald, Michael Plaetschke, Christa Planck, Thomas Putze, Paul Revellio, Helga Ruf, Wolfgang Sautermeister, Dorothee Schabert, H. P. Schlotter, Herbert Schmidt, Ulrich Schultheiß, Herbert Stehle, Rosemarie Vollmer

Dr. K. H. Eberle-Innovationspreis

Dr. K. H. Eberle-Innovationspreis

Eberle-Innovationspreis für Tübinger Forschungsprojekt

Stiftung verleiht erstmals Preis an der Universität Tübingen – Ausgezeichnet werden Naturwissenschaftler und Mediziner, die Alternativmethoden für Tierversuche entwickeln

Der Dr. K. H. Eberle-Innovationspreis ist am Donnerstag erstmals an der Universität Tübingen vergeben worden: Ausgezeichnet wurden Professor Robert Feil und Dr. Susanne Feil (Interfakultäres Institut für Biochemie) sowie Professor Bernd Pichler (Werner Siemens Imaging Center) für die Entwicklung von Alternativmethoden für Tierversuche. Der mit 300.000 Euro dotierte Preis wird künftig jährlich von der Dr. Karl Helmut Eberle Stiftung an Tübinger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die sich mit drängenden Zukunftsfragen beschäftigen und deren Arbeiten durch ihr hohes Innovationspotenzial herausragen.

Dr. K. H. Eberle-Innovationspreis

Zur Preisverleihung wurde die Skulptur Träger überreicht.

 

 

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