Weltenwechsel

Unbedingt hin gehen!!
Zitat Kunstverein Reutlingen:
„9. Mai – 12. Juli 2015
Weltenwechsel

Die Sammlung Siegfried Seiz: Figürliche Malerei aus dem letzten Jahrzehnt der DDR und heute

Der Blick nach außen

Hubertus Giebe, Clemens Gröszer, Rolf Händler, Bernhard Heisig, Klaus Killisch, Konrad Knebel, Harald Metzkes, Roland Nicolaus, Uwe Pfeifer, Stefan Plenkers, Wolfgang Smy, Heinrich Tessmer

Anlässlich des 25. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung präsentieren das Kunstmuseum Spendhaus und der Kunstverein Reutlingen ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. Ausgewählte Werke aus der Sammlung des Reutlinger Unternehmers Siegfried Seiz mit Malerei des letzten Jahrzehnts der DDR werden mit aktuellen Arbeiten aus den Ateliers der 23 in der Sammlung vertretenen Künstler verwoben.

Die Gemälde der Sammlung Seiz verdeutlichen exemplarisch den Generationen übergreifenden Facettenreichtum und das teilweise subversive Potenzial der Malerei in der späten DDR. Die Ausstellung macht den persönlichen Blick des Sammlers Seiz kenntlich und offenbart den besonderen, auf gegenseitigem Vertrauen beruhenden Charakter der im Dialog aufgebauten Sammlung.

Durch Einbeziehung aktueller Werke dokumentiert die Ausstellung die persönlichen Lebenswege der Künstler und macht charakteristische Entwicklungen – teils durch den gesellschaftspolitischen Wandel motiviert, teils künstlerisch bedingt – sichtbar.

Die beiden Teile der Ausstellung besitzen zwei einander ergänzende Schwerpunkte: Das im Kunstmuseum präsentierte Ausstellungskapitel „Der Blick nach innen“ lenkt den Blick auf die klassischen Sujets der Malerei wie Stillleben oder Akte, das Kapitel „Der Blick nach außen“, das im Kunstverein zu sehen ist, konzentriert sich auf die Auseinandersetzung der Künstler mit den Wirklichkeiten oder Unwirklichkeiten außerhalb der Ateliers und reflektiert offensichtlicher die sozialen und individuellen Bedingungen und Befindlichkeiten.

Zur Eröffnung der Ausstellung

am Samstag, 9. Mai 2015, um 11 Uhr

laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein!

Begrüßung

Oberbürgermeisterin Barbara Bosch

Stadt Reutlingen

Grußwort

Staatssekretär Jürgen Walter MdL

MWK Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Einführung

Eduard Beaucamp

Frankfurt am Main

Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus und steht als unvoreingenommener, deutsch-deutscher Beitrag zum 25. Jubiläum der Wiedervereinigung unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidenten der Bundesländer Brandenburg und Baden-Württemberg.

Zur Ausstellung erscheint ein zweibändiger Katalog mit Texten u. a. von Susanne Altmann, Peter Arlt, Anke Paula Böttcher, Veit Stiller und Annette Tietz sowie Fotos von Ludwig Rauch.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die großzügige Unterstützung von:

GEA – Reutlinger Generalanzeiger

Kreissparkasse Reutlingen

Wandel Goltermann Foundation

MWK Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

City-Hotel Fortuna

parallel im

Städtischen Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen

Der Blick nach innen

Lothar Böhme, Hartwig Ebersbach, Johannes Heisig, Peter Hoppe, Walter Libuda, Werner Liebmann, Neo Rauch, Willi Sitte, Heinrich Tessmer, Max Uhlig, Hans Vent, Jürgen Wenzel

BEGLEITENDE AUSSTELLUNGEN
9. Mai bis 12. Juli 2015
Ludwig Rauch. Künstlerporträts
Eingangshalle des Rathauses
Für den zweibändigen Katalog der Ausstellung „Weltenwechsel“ hat der
renommierte Berliner Fotograf Ludwig Rauch (*1960) die Künstler, die
in der Sammlung Siegfried Seiz vertreten sind, in ihren Ateliers besucht
und fotografiert. Die dabei entstandenen eindrücklichen Porträts sind in
der Eingangshalle des Reutlinger Rathauses parallel zu den Gemälden
der Künstler im Kunstverein und im Kunstmuseum Spendhaus zu sehen.
28. März bis 6. September 2015
Was war – was bleibt. Druckgrafik aus der DDR
Städtisches Kunstmuseum Spendhaus
Innerhalb der DDR-Kunstlandschaft besetzte die Druckgrafik eine ausge
sprochen wichtige Nische. Anders als Malerei und Skulptur war sie für das
vorgegebene Erscheinungsbild der Kunst und deren propagierte Wirkung
in die sozialistische Gesellschaft hinein von geringerer öffentlicher Bedeu
tung. Somit war die Grafik von den Künstlern freier zu handhaben. Sowohl
die inhaltlichen Schwerpunkte als auch die formalen Bildlösungen konnten
so sehr viel weiter gefasst werden. In vielen Orten entstanden druckgra
fische Werkstätten, in denen sowohl Berufskünstler als auch interessierte
Laien arbeiteten. Gleichzeitig war es vor allem die Grafik, die für den
kleinen privaten Sammlerkreis in der DDR eine besonders wichtige Rolle
spielte.
In der Studio-Ausstellung wird eine Auswahl von Werken aus dem Bestand
des Kunstmuseums unter anderem von Gerhard Altenbourg, Fritz Cremer,
Wolfgang Mattheuer, Otto Niemeyer-Holstein, A. R. Penck und Werner
Wittig präsentiert.
8. bis 23. Juli 2015
Seeräuber, Puppen, Silberblusen und ferne Länder
Malerei und Arbeiten auf Papier aus dem letzten Jahrzehnt der DDR
Kundenhalle der Kreissparkasse Reutlingen
Unmittelbar nach der Wiedervereinigung beginnt die Kreissparkasse
Reutlingen, ausgewählte Positionen der Malerei aus der DDR zu sammeln.
Anlässlich der Ausstellung „Weltenwechsel“ werden nun mit Gudrun
Brüne, Hermann Glöckner, Bernhard Heisig, Walter Libuda und Werner
Liebmann fünf Malerinnen und Maler aus der Sammlung erstmals gemein-
sam in Reutlingen vorgestellt.
PODIUMSDISKUSSION
Mittwoch, 8. Juli, 20 Uhr
Malerei aus der DDR: Rückblick. Ausblick
Kundenhalle der Kreissparkasse Reutlingen
Mit Susanne Altmann, Dresden (Kunstkritikerin und Kuratorin), Dr. Eduard
Beaucamp, Frankfurt (Kunstkritiker), Hartwig Ebersbach, Leipzig (Maler),
Werner Liebmann, Berlin (Maler) und Siegfried Seiz, Reutlingen (Sammler)
Moderator: Dr. Rainer Zerbst, Bodelshausen (Kulturjournalist)
ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN
Donnerstag, 21. Mai, 19 Uhr und am Sonntag, 12. Juli, 15 Uhr
Rundgänge durch beide Ausstellungsteile zusammen mit dem Sammler
und den Kuratoren
(Siegfried Seiz, Herbert Eichhorn, Christian Malycha)*
Sonntag, 10. Mai, Sonntag, 31. Mai, Sonntag, 7. Juni und Sonntag, 21.
Juni, jeweils 15 Uhr sowie Donnerstag, 2. Juli, um 19 Uhr
Führungen durch beide Ausstellungsteile
(Mirja Kinzler)*
Samstag, 4. Juli, 12 Uhr*
Kunst-Pause im Ausstellungsteil „Blick nach innen“ (Martina Köser-Rudolph)
*Treffpunkt jeweils im Kunstmuseum
Voranmeldungen für diese Führungen sind nicht möglich.
Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung
unter Telefon 303-2322
KATALOG
Es erscheint ein zweibändiger Katalog mit Texten u. a. von Susanne
Altmann, Peter Arlt, Anke Paula Böttcher, Ulrike Kremeier, Jörg Sperling,
Veit Stiller und Annette Tietz und Fotos von Ludwig Rauch (25 Euro).
SAMMLUNG
SIEGFRIED SEIZ
FIGÜRLICHE MALEREI
AUS DEM LETZTEN
JAHRZEHNT DER DDR
UND HEUTE
9. MAI–12. JULI 2015
STÄDTISCHES KUNSTMUSEUM SPENDHAUS REUTLINGEN
KUNSTVEREIN REUTLINGEN
WELTEN
WECHSEL
ÖFFNUNGSZEITEN
Rathaus
Montag-Freitag 8-18 Uhr, Donnerstag 8-19 Uhr, Samstag 8-13 Uhr
Kundenhalle der Kreissparkasse Reutlingen
Montag-Freitag 9-17.30 Uhr, Donnerstag 9-18 Uhr
Städtisches Kunstmuseum Spendhaus und Kunstverein Reutlingen
Dienstag-Samstag 11-17 Uhr, Donnerstag 11-19 Uhr, Sonntag/Feiertag 11-18 Uhr
ADRESSEN
Rathaus
Marktplatz 22
Kreissparkasse Reutlingen
Marktplatz 6
Städtisches Kunstmuseum Spendhaus
Spendhausstraße 4, 72764 Reutlingen, Tel. 07121 3032322, Fax 07121 3032706
kunstmuseum@reutlingen.de,
www.reutlingen.de/kunstmuseum
Kunstverein Reutlingen
Eberhardstraße 14, 72764 Reutlingen, Tel. 07121 338401
kontakt@kunstverein.de,
www. kunstverein.de „

Getrennte Welten – Formen des Eigensinns

Sehr empfehlenswerte Ausstellung:

Getrennte Welten – Formen des Eigensinns
Kunst in Ost und West vor der Wende

.18. Oktober 2014 bis 21. Juni 2015

Zitat Museum für Aktuelle Kunst Sammlung Hurrle Durbach:

„Am 19. Januar 1989 behauptete DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker, die Mauer werde auch in 50 oder 100 Jahren noch bestehen. Noch im selben Jahr erwies sich seine Zuversicht als Irrtum, als am 9. November desselben Jahres die Grenzen zwischen Ost- und Westdeutschland geöffnet wurden und mit der Wiedervereinigung ein neuer Abschnitt deutscher Geschichte geschrieben wurde. Fast 30 Jahre liegen zwischen dem Bau und dem Fall der Mauer; 40 Jahre lang währte die politische deutsche Trennung, welche auch die Kunstwelt beiderseits der Grenze stark geprägt hat.
Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls beleuchtet nun die Ausstellung „Getrennte Welten – Formen des Eigensinns. Deutsche Kunst in Ost und West vor der Wende“ die Wege, die Künstler in Ost und West beschritten haben, ohne die beiden Kunstwelten auf den Kontrast der künstlerischen Praxis zwischen den politischen Systemen reduzieren zu wollen. Ausgehend von der letzten grenzübergreifenden deutschen Kunstausstellung in Dresden 1946, in welcher die gemeinsamen Wurzeln und damaligen abstrakten wie figurativen Kunstströmungen erkennbar werden, stellt sich die faszinierende Frage, wie Kunstschaffende sich in ihrer jeweiligen Lebenswelt behauptet haben, wie sie sich arrangiert oder welche Formen künstlerischen Eigensinns sie entwickelt haben. Denn während die ostdeutsche Kunst durch das politische System in ihrer Freiheit eingeengt wurde, geriet die westdeutsche Kunst zunehmend durch die Forderungen eines kapitalistischen Kunstmarkts unter Druck.
Unter vier Schlagworten, dem Wiederanknüpfen, dem Aufbrechen, dem Ausbrechen und dem Fortentwickeln, werden ausgewählte künstlerische Formen des Eigensinns in Ost und West beleuchtet. So knüpften Akademien in Ost und West neu an, beispielsweise weist der akademische Start im Halle der Nachkriegsmoderne, wo auch Willi Sitte lehrte, viele Ähnlichkeiten mit dem der Karlsruher Akademie auf (unter anderem HAP Grieshaber mit seinen Schülern Horst Antes, Heinz Schanz und Walter Stöhrer), wobei beide Akademien in den 1950er Jahren durch Abwanderung miteinander verbunden waren (z.B. Herbert Kitzel). Die informelle Kunstströmung wiederum bedeutete einen Aufbruch, der keineswegs auf Westdeutschland ….“ mehr

Museum für Aktuelle Kunst Sammlung Hurrle Durbach
Vier Jahreszeiten Durbach GmbH & Co. KG
Almstraße 49
D-77770 Durbach

Martin-Jan van Santen – Galerie Thomas Fuchs

Empfehlenswerte Ausstellung des Malers Martin-Jan van Santen vom 14.11.2014 – 03.01.2015 in der Galerie Thomas Fuchs.

Unbedingt anschauen wer sich für Figurative Malerei interessiert!

 

Ort:

Galerie Thomas Fuchs
Inh. Thomas Fuchs
Reinsburgstrasse 68A
70178 Stuttgart

Galerie Noah Augsburg

Empfehlung:

Bilder-Bildwelten besonderer Art – hervoragende Ausstellung- für Kenner der figurativen Kunst  -lohnenswert-

 

Arno Rink  Malerei

Vernissage: am Freitag, den 11. April 2014 von 19.00 bis 21.00 Uhr
Der Künstler ist anwesend.

Ausstellungsdauer: bis 25. Mai 2014

Kunstverein Reutlingen Peter Lang

Empfehlenswerte Ausstellung, Landschaften die beim Betrachten, die Zeit des erlebten, offenbar wiedergeben können. Ruhige, feine Bilder und voller Energie sind die Arbeiten von Peter Lang.

Besonders empfehlenswert in der Ausstellung: die Radierungen!

 

6. April – 8. Juni 2014

Peter Lang – Weißschäumende Welle, kohlschwarzer Fels

Impressionen von der Eröffnung:

Kunstverein-Reutlingen Kunstverein-Reutlingen Kunstverein-Reutlingen Kunstverein-Reutlingen

Zitat Kunstverein Reutlingen:

„Peter Lang ist Landschaftsmaler. Mit einem zum mobilen Atelier umgerüsteten Hochseecontainer begibt er sich direkt ›auf’s Motiv‹. Zuletzt für ein Jahr an den Polarkreis nach Island. Dort malte er zwischen kargen Gletschern und Vulkanen, schroffen Fjorden, sanften Wiesen und harschem Wind eine Serie von etwa einhundert Bildern und ließ die gesehene Landschaft in Farbe übergehen.
Nach den ersten Motivschichten bringt Lang mit einer Schlagschnur reines Pigment auf, das die Landschaft in unzähligen Lagen und Zeilen staffelt. Das feine Zu- und Auseinander der offen schwingenden und sich umspielenden Farbnuancen – etwa von luftigem Ocker über türkise und fliederne Töne zu schillerndem Perlmutt – erzeugt dabei eine enorme »Vibration der Erscheinungen« (Maurice Merleau-Ponty). Die klaren Grenzen der Dinge und Landstriche lösen sich bald in Dunst oder gleißenden Reflexionen auf, nur um sich an anderer Stelle wie im Gegenlicht von Neuem zu festigen.
Doch Peter Lang zeigt weit mehr als bloße Landschaften. Er nimmt den fortwährenden Wechsel des Lichts, der Tages-, Wochen-, Monats- und Jahreszeiten auf, der immer auch ein Wechsel der Stimmungen ist, und macht diesen im Bild und im Betrachter sinnlich erfahrbar.

Die Ausstellung findet statt in Kooperation mit den Städtischen Galerien Regensburg und Rosenheim. Begleitend erscheint ein umfangreicher Katalog.

Peter Lang, geboren 1965 in Holzkirchen, studierte an der Akademie der Bildenden Künste München. 2004 wurde er mit dem Kulturpreis Ostbayern und 2006 mit dem Reisestipendium des Oberpfälzer Künstlerhauses für Trondheim, Norwegen ausgezeichnet. Seine Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen. Er lebt und arbeitet, sofern nicht auf Reisen, in Gleißenberg.

Einzelausstellungen (Auswahl): 2014 Kunstverein Reutlingen. Städtische Galerie Rosenheim. 2013 Städtische Galerie Regensburg. 2012 Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern. 2011 Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen. 2010 Kunstmuseum Erlangen. 2009 Museum der Stadt Füssen. 2008 Kunstverein Weiden.
Gruppenausstellungen (Auswahl): 2012 Orangerie München. Galerie der Stadt Pilsen. 2011 Schloss Wolfstein, Freyung. Kunstverein Hockenheim. 2009 Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern. 2008 Kunstverein Erlangen. 2004 Verein für Original-Radierung München. Kunstverein Landshut.“