Vorschau

Ausstellungen und Projekte

Kunst auf öffentlichen Flächen – Minfeld

Kunst auf öffentlichen Flächen - Minfeld - Skulpturenausstellung

Ralf-Ehmann

Skulpturenausstellung​

Kunst auf öffentlichen Flächen - Minfeld 2018

Kunst auf öffentlichen Flächen – Minfeld – Skulpturenausstellung – April – Oktober 2018

Hölderlin suchen

[... ; indessen wandelt harmlos droben das Gestirn.] - Hölderlin suchen

friedrich hölderlin

Ausstellung 2020 - Hölderlin suchen

Kulturhalle Tübingen und Künstlerbundgalerie Tübingen

Ausstellung März 2020 Kulturhalle Tübingen und Künstlerbundgalerie Tübingen

[… ; indessen wandelt harmlos droben das Gestirn.] – Hölderlin suchen

Druckgrafik – Künstlerbund Tübingen

Druckgrafik - Ausstellung Künstlerbund Tübingen​

Lithographie Künstlerbund Tübingen

Druckgrafik

Druckgrafikausstellung Künstlerbund Tübingen

Druckgrafik

14.04.2018 – 19.05.2018

+ Druckvorführungen

Galerie Künstlerbund
Metzgergasse 3
72070 Tübingen

Künstler:
Ralf Ehmann, Gerhard Kilger, Carola Dewor, Susanne Immer, Gerhard Feuchter, Frederik Bunsen, Beatrix Giebel, Dieter Löchle, Martin Baumann, Helmuth Zirkelbach, Hermann Bierer, Jürgen Mack, Anita Bialas, Anne Klarmann, Dieter Luz, Natascha Mann

Druckgrafik-Künstlerbund-Tübingen

Neuzelle – Künstler-Pleinair – Putten erklären den Himmel

Neuzelle – Künstler-Pleinair – Putten erklären den Himmel

Stift Neuzelle

Stiftung Stift Neuzelle

Neuzelle Künstler-Pleinair Putten erklären den Himmel

Die Stiftung Stift Neuzelle und der Landkreis Oder-Spree laden im nächsten Jahr zu einem Sandstein-Pleinair  ins Kloster Neuzelle ein. Sieben Bildhauer werden gesucht, die vom 13. Mai bis zum 02. Juni 2018 ins Kloster Neuzelle einziehen, um aus Sandstein-Blöcken eigene Beiträge zum Thema „Putten“ zu erarbeiten. Puttendarstellungen sind direkt auf dem Stiftsplatz zu finden, aber sie bevölkern auch den Himmel in beiden barocken Kirchen in Neuzelle: kleine, zumeist nackte Geschöpfe mit dicken Backen und auch sonst prallen Rundungen, bisweilen mit Flügeln versehen, in den Lüften schwebend und auf Wolken oder Architekturen lagernd. Sie balancieren Weltkugeln, musizieren auf den vielfältigsten Instrumenten, sind handwerklich tätig und beleben den Himmel über uns.

In barocken Kirchenbauten und damit auch in Neuzelle haben Putten vor allem zeigende und erklärende Funktionen, sie unterstützen damit das gegenreformatorisch beeinflusste pädagogische Programm der barocken Umgestaltung und sind Instrumente der religiösen Bildung und Vermittlung. In den beiden Kreuzaltären präsentieren sie die Attribute der Passionsgeschichte, auf der Orgelempore der Stiftskirche animieren sie mit Instrumenten zur musikalischen Praxis, in den Passionsdarstellungen nehmen sie mit dem Verweis auf Bibelzitate Stellung, als Pater-Noster-Engel vor der Stiftskirche weisen sie auf den Gottesdienst hin. Auch die Kindheit-Jesu-Allegorie, die ihren Ursprung im gegenreformatorisch geprägten Prag hatte und auch in Neuzelle gezeigt wird, fand große Verbreitung im Europa des 18. Jahrhunderts.

Auf eine volkstümliche und kindliche Art sind Putten Vermittler zwischen Himmel und Erde. Sie schweben geschlechtslos zwischen den beiden Sphären und versuchen das biblische und himmlische Leben verständlich zu machen. Soweit das barocke Original.

Heute sind Putten Lichtgestalten des Kommerzes und des Kitsches. Man findet sie überall: Auf Kaffetassen, auf Unterwäsche und als Schutzengel für den Rückspiegel im Auto. Ihr Einsatz ist universell, daran hatte Raffael nicht gedacht, als er seine beiden Flügelwesen unterhalb seiner Sixtinischen Madonna plazierte, die heute spitze Schreie bei japanischen Besuchergruppen in der Galerie Alter Meister in Dresden hervorrufen. Das Pleinair stellt deshalb auch die Frage nach dem Bruch in der aktuellen Betrachtung von Putten und Puttenvölkern.

Stiftung Stift Neuzelle
Stiftsplatz 7
15898 Neuzelle

ARTBREIT 2018

ARTBREIT das kunstfest

Bildhauerei

ARTBREIT das kunstfest

Skulpturen im Aussenbereich

Skulpturen im Aussenbereich
13. Mai 2018

97340 Marktbreit

Kunst in all ihren Facetten in der Marktbreiter Altstadt. Musik, bildende Kunst, Baukunst und zur Abrundung auch Kochkunst. Das erste ARTBREIT Kunstfest fand 1994 statt und war, wenn auch noch in etwas kleinerem Rahmen und niedrigerem Niveau, in seiner Art neu und prägend für die Region und bereits damals ein großer Erfolg.

Eines der Markenzeichen für ARTBREIT war von Beginn an das jeweils neu gestaltete Plakat. Das erste Plakat war sensationell. Seit dieser Zeit hat sich ARTBREITdaskunstfest zu einer hochrangigen Kunstveranstaltung mit Bekanntheitsgrad weit über die Region hinaus entwickelt. Künstler und Musiker aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland, aber natürlich auch aus der Region, prägen das hohe Niveau.

Je nach Wetter kommen 5.000 bis 8.000 Besucher zu ARTBREIT. Und es ist ein besonderes Publikum, höchst interessiert und mit guter Laune. Es hat sich bestätigt, dass man mit Kunst Menschen bewegen kann, sonst wenig Beziehung dazu haben. ARTBREIT fand anfangs jährlich statt, seit 2004 hat sich ein Zweijahresrhythmus bewährt.

Der Termin für das Festival ist immer der Sonntag vor Pfingsten. Seit vielen Jahren beginnt ARTBREIT aber schon am Vortag Nachmittag unter dem Motto „offenen Galerien“. Seit einigen Jahren findet ein Eröffnungskonzert am Vortag Abend statt.

Johann Sebastian Bach

Johann Sebastian Bach - Ausstellung im Stadtmuseum Tübingen

Johann Sebastian Bach

Johann Sebastian Bach

Ausstellung im Stadtmuseum Tübingen

Johann Sebastian Bach

22.Sept. 2018 – 6. Jan. 2019

Eröffnung: 21 Sept. 2018

Stadtmuseum Tübingen
Am Markt 1
72070 Tübingen

Teilnehmende KünstlerInnen:
Ralf Bertscheit, Axel von Criegern, Ralf Ehmann, Susanne Höfler, Martina Milke, Gerhard Feuchter, Jürgen Klugmann, Frido Hohberger

Bischof Sproll Skulptur Ulm

Die Skulptur von Bischof Joannes Baptista Sproll findet ihren neuen Ort in der Wengenkirche in Ulm

Joannes Baptista Sproll Detail

Skulptur von Bischof Joannes Baptista Sproll

Die Skulptur findet ihren neuen Ort in der Wengenkirche in Ulm​

Geplante Einweihung 2018

Als 1999 die Skulptur „Eugen Bolz“ entstand, wollte ich nachfolgend auch ein Kunstwerk zu seinem Zeitgenossen und Widerständler gegen den Nationalsozialismus Bischof Joannes Baptista Sproll fertigen.

Lange Zeit später, erst 2014, entschloss ich mich damit zu beginnen. Mein Anliegen war es auf diesen außergewöhnlichen Bischof aufmerksam zu machen, mit meinen Möglichkeiten als Künstler.

Vorbereitend beschäftigte ich mich intensiver mit dem Leben des Bischofs. Über Biografien, Schriften und – sehr wichtig für mich – Fotografien kam ich seiner Persönlichkeit näher. Anschließend fertigte ich kleine Skizzen auf Papier und später einen Bozetto, der den Ausgangspunkt für eine größere Stein-Skulptur bildete. Eine Lithographie und ein Portrait ergänzen die Werkreihe.

Als ich im Steinbruch von Untersberg nach Marmor Ausschau hielt, entdeckte ich einen Block, der wie eine Art „Splitter“ aussah. Gleich war mir klar, dass dies der Stein für die geplante Skulptur zu Bischof Joannes Baptista Sproll ist. Das modellieren eines lebensnahen und naturalistischen Portraits erlaubte mir noch klarer die individuellen Züge Sprolls zu erkennen, sein Wesen noch eindrücklicher zu erforschen. Es war ebenfalls eine Studie für die Arbeit an der Steinskulptur.

Die Marmorskulptur bildet das „Hauptwerk“ dieser Werkreihe und entstand zeitgleich mit einer Lithografie. In Marmor ist Bischof Joannes Baptista Sproll als „Rückkehrer“ aus dem Exil zu sehen. Es zeigt ihn in sitzender Haltung, der Kopf und eine Hand sind sichtbar ausgearbeitet und treten aus dem Block hervor. Die Geste der Hand symbolisiert Entgegenkommen, Segen und Gruß; ebenso steht sie auch dafür, dass Sproll „die Dinge wieder in die Hand nehmen“ wird. Im Gesicht spiegelt sich seine Haltung, die Klarheit und sein Wille, aber es zeigt auch einen Blick, der in Abgründe geschaut hat. Seitlich im Steinblock ist sein Wahlspruch fortiter in fide (Standhaft im Glauben) zu lesen.

Bischof Sproll Ulm Wengenkirche
Wengenkirche-Bischof-Sproll
Bischof Sproll
Joannes Baptista Sproll
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