Aktuell

Glocken erinnern an Glaubenszeugen

Domkirche St. Eberhard

Glocken erinnern an Glaubenszeugen

Zwei neue Glocken sind jetzt im Turm von St. Eberhard aufgehängt, in den nächsten Tagen werden sie eingebaut. Sie erinnern an die aufrechten Glaubenszeugen Eugen Bolz und Rupert Mayer. Die Gemeinde lädt am 7. Oktober, um 10 Uhr zum Festgottesdienst mit Bischof Gebhard Fürst. An diesem Sonntag ist das neue Vollgeläut erstmals zu hören.

Zum Artikel:
Glocken schweben über der Königstraße

350 Kilogramm wiegt die Glocke für Rupert Mayer, 600 Kilogramm die für Eugen Bolz. Die beiden neuen Glocken hängen seit dieser Woche im sanierten Glockenstuhl, aber noch nicht am richtigen Platz. In den nächsten Tagen …

Johann Sebastian Bach Bachfest Tübingen Bach 8

Bachfest Tübingen 2018

Bach | 8

Acht Tübinger Künstler
Kunst im Dialog mit dem Stadtmuseum

22.Sept. 2018 – 6. Jan. 2019

Eröffnung: 21 Sept. 2018

Stadtmuseum Tübingen
Am Markt 1
72070 Tübingen

Teilnehmende KünstlerInnen:
Ralf Bertscheit, Axel von Criegern, Ralf Ehmann, Susanne Höfler, Martina Milke, Gerhard Feuchter, Jürgen Klugmann, Frido Hohberger

Kunst im Dialog mit dem Stadtmuseum

Im Jahr 1985 präsentierte die Staatsgalerie Stuttgart eine umfassende Ausstellung zum Thema Die Musik in der bildenden Kunst im 20. Jahrhundert. Zusammen mit dem umfangreichen Katalog gilt dies als die erste ein-gehende Übersicht zum Thema Kunst und Musik, die die Verbindung in einen breiten entwicklungsgeschichtlichen Zusammenhang stellt. Dabei ist es nicht verwunderlich, dass Johann Sebastian Bach den Auftakt der Betrachtung bildet. In seiner Musik entdecken die Rezipienten

Struktur, Gesetz, Analyse, Rationalität, aber auch Gefühl, Verstand und unbändige Energie bis hin zu Größe, Macht, ja Göttlichem. Unterschiedliche Interpretationsformen der Bach‘schen Musik – von pathetisch, affektgeladen, sinnlich, meditativ bis hin zu sachlich, rational – unterstützen diese Sichtweisen.
So ist es nicht erstaunlich, dass die Musik Bachs seit der Romantik, verstärkt aber seit der Jahrhundertwende, wichtige Impulse für die Bildenden Künstler liefert. In besonderem Maße gilt dies für die Entwicklung der abstrakten Kunst, reicht aber bis zu zeitgenössischen Positionen. Herausgefordert, Immaterielles einzufangen und zu visualisieren, aber auch Klarheit und Struktur der Kompositionen sichtbar zu machen, sind Farbige Kompositionen, Farbklänge oder auch Fugen entstanden.
Vor dieser Bedeutung Bachs für die Bildende Kunst bis heute hat das Stadtmuseum anlässlich des 93. Bachfestes in Tübingen im Herbst 2018 die Ausstellung Bach 8 in ihre Reihe Kunst im Dialog mit dem Stadtmuseum aufgenommen. Bach bearbeitet lautet das Motto des Festes, welches möglichst viele Blickwinkel auf den Komponisten und seine Musik vorstellen und nicht nur Künstler, sondern auch Wissenschaftler, Filmemacher, Kuratoren, Bürger, Studierende, Jugendliche und Kinder mit ein-binden möchte.
So entstand die Idee, die Künstlerinnen und Künstler des Künstlerbundes Tübingen einzuladen, sich mit dem Thema Johann Sebastian Bach zu beschäftigen und dazu eine bildkünstlerische Antwort zu liefern, um damit einen Beitrag auch zu Bach bearbeitet zu leisten.
Acht Künstlerinnen und Künstler haben sich bereit erklärt, sich auf das Thema einzulassen. Es ist eine Bandbreite von Werken – Zeichnungen, Malerei, Aquarelle, Plastiken – entstanden, und auch der jeweilige Zugang zum Thema ist grundverschieden:
Einige Künstler gehen mit ihren Arbeiten auf Kompositionsprinzipien ein: Analog des Kontrapunktes in der Musik, wo Note gegen Note gesetzt wird, um eine Mehrstimmigkeit zu erzielen, setzt Susanne Höfler in einer Serie von 25 Zeichnungen Linien – mal harmonisch, mal dissonant verlaufend.
Die polyphone Mehrstimmigkeit in der Fuge greift Ralf Bertscheit mit seiner quadratischen Arbeit auf, indem er ein formal und farblich gestaltetes „Thema“ in unterschiedlichen Anordnungen immer wieder wiederholt. In einer Folge von Arbeiten nähert sich Gerhard W. Feuchter dem Thema Fuge: ganz plastisch in einer Collage mit Notenblättern, Klaviertastatur und akustischen Wellen und dann sehr reduziert mit einem Papierguss, indem er das „Thema“ auf zwei grüne Halbkreise reduziert, die an ihrer Längsseite versetzt zusammengefügt sind.
Axel von Criegern, Jürgen Klugmann und Frido Hohberger greifen ein Bach‘sches Werk auf. Axel von Criegern drückt die Polyphonie der Brandenburgischen Konzerte anhand einer geschnittenen, punzierten und fein durchlöcherten Aluminiumplatte aus, wodurch er Formenreichtum und Vielschichtigkeit des Meisterwerkes bildlich umsetzt.
Jürgen Klugmann betont in seinen Zeichnungen den Rhythmus der Musik und geht formal subtil auf seine Inspirationsquelle, die Cellosuiten, ein: Formen, Muster, Räume entstehen, ausgewogen und dissonant, aber auch flüchtig – wie die Musik eben auch.
Frido Hohberger setzt Präludium und Fuge des Wohltemperierten Klaviers um, indem er zu Akkorden Farbäquivalente assoziiert und basierend auf komplexen Farbtheorien Farbakkorde schafft. Den Rhythmus der Musik bildet die Größe der Farbfelder ab – eine Art Sychronisierung von Malerei und Musik.
Einen rein biografischen Bezug stellt Ralf Ehmann her, nicht direkt zu Bach, sondern zu einem namhaften
Bachinterpreten. Das Porträt Glenn Goulds konzentriert sich auf die Physiognomie des Pianisten: tiefliegende Augen, die gerade Nase und die nach hinten gekämmten Haare charakterisieren sein Äußeres, der leicht geöffnete Mund seine Spielweise, die er meist durch ein leises
Mitsingen begleitete.
Und schließlich Marina Milke: Auf ihren Blättern
visualisiert sie anhand der parallel verlaufenden
Linien das Notensystem, durch die blaue Farbigkeit und die Transparenz der Aquarellfarbe ist wieder eine Verbindung zum Fließen des Wassers geschaffen. Die Musik spielt sich in den Zwischenräumen ab.
Alle acht beteiligten Künstler haben visuelle Äquivalente für die Musik gefunden, musikalische Gesetzmäßigkeiten und Parameter bildnerisch umgesetzt und das, wo sich doch die Musik in ihrer Immaterialität nahezu vollständig der Ausstellbarkeit bzw. Darstellbarkeit entzieht. Im Katalog haben sie ihre Gedanken dazu schriftlich fixiert.
Der Verein der Freunde des Stadtmuseums begleitet schon seit Beginn der Ausstellungsreihe 2009 das Projekt nicht nur inhaltlich, sondern auch finanziell. Ohne diese Unterstützung wären Ausstellung und Katalog nicht möglich. Dafür danken wir herzlich!
Evamarie Blattner
Wiebke Ratzeburg

 

Zweiter PREISTRÄGER Heiner Müller

2. PREIS für die Ausschreibung "Heiner Müller" in Frankenberg erhalten

Portrait Heiner Müller Frankenberg

Modell Heiner Müller Frankenberg

Ralf Ehmann - Modell Heiner Müller Frankenberg

Thema Heiner Müller

1. Platz: Prof. Ullrich Eißner

2. Platz: Ralf Ehmann

3. Platz: Michael Chipkowski

Heiner-Müller-3
Portrait Heiner Müller Frankenberg

Ausstellung Schloss Bühl bei Tübingen

Ausstellung Schloss Bühl

Bildhauer Tübingen

Ausstellung Schloss Bühl

Skulpturen und Plastiken im Schlossgarten Bühl

Die Ausstellung ist aufgebaut.

Erste Impressionen aus dem Schlossgarten des Schloss  Bühl

Skulptur Tübingen

KZ Hailfingen Tailfingen – Jeder Mensch hat einen Namen

KZ Hailfingen Tailfingen – Jeder Mensch hat einen Namen

KZ Hailfingen – Tailfingen

Drei Betonpfeiler - sechs unterschiedliche Sprachen

KZ Hailfingen Tailfingen – Jeder Mensch hat einen Namen​

Jeder Mensch hat einen Namen

Drei Betonpfeiler die mit sechs unterschiedliche Sprachen beschriftet sind.

Eröffnung mit Nikolaos Skaltsas, der aus Athen kommt. Der 91jährige war im Lager inhaftiert.

KZ Hailfingen – Tailfingen
Nikolaos Skaltsas
KZ Hailfingen – Tailfingen
KZ Hailfingen – Tailfingen

Skulpturen Ausstellung Schloss Bühl

Ausstellung Schloss Bühl

Schloss Bühl Skulptur

Skulpturen Ausstellung Schloss Bühl

Ausstellung 21. Juli- 21 September 2018

Skulpturen Ausstellung Schloss Bühl im Schlosshof

Ausstellung 21. Juli- 21. September 2018

Eröffnung: 21. Juli, 11 Uhr

Schloss Bühl
David-von-Stein-Weg 26
72072 Tübingen

 

DIE LITHOGRAFIE Kunstverein Schorndorf

DIE LITHOGRAFIE Kunstverein Schorndorf

Lithographie Kunstverein Schorndorf

DIE LITHOGRAFIE

8 . 7 . - 5 . 8 . 2 0 1 8

Wir laden Sie herzlich ein
zum Besuch der Ausstellung
DIE LITHOGRAFIE
8 . 7 . – 5 . 8 . 2 0 1 8
Galerie des Kunstvereins Schorndorf
Vorstadtstraße 61-67
Vernissage: Sonntag, 8. 7. 2018 um 11.15 Uhr
Einführung: Gerhard van der Grinten
Öffnungszeiten:
8. 7. – 5. 8. jeweils Sa, So, 14 – 17 Uhr
Extra-Termine für Gruppen (ab 15 Personen)
h.ohmenhaeuser@gmx.de

Über 120 Exponate rund um
die Lithografie werden in der
Ausstellung gezeigt.
Darunter internationale
Klassiker der Kunstgeschichte,
aber auch regionale und aktuelle
Positionen.
Nach den überaus erfolgreichen
Ausstellungen zu den Drucktechniken
Serigrafie, Radierung
und Hochdruck, verspricht auch
diese Ausstellung wieder in
gleichem Maße Kunstgenuss,
Unterhaltung und Information.

KZ Hailfingen – Tailfingen | Denk – Pfeiler

KZ Hailfingen – Tailfingen | Denk – Pfeiler Einweihung 13.7. 2018

KZ-Gedenkstätte Hailfingen·Tailfingen

Jeder Mensch hat einen Namen

Denk - Pfeiler

Der Rottenburger Künstler Ralf Ehmann gestaltete drei „Denk-Pfeiler“ zur Erinnerung an die griechischen Zwangsarbeiter und die Kriegsgefangenen (u.a. aus Indien und der Sowjetunion), die neben den 601 jüdischen Häftlingen des KZ-Außenlagers Hailfingen den Nachtjägerflugplatz bauen mussten. Schülerinnen und Schüler der Profilklasse 10 Bildende Kunst des Paul-Klee-Gymnasiums Rottenburg schufen eine Skulptur mit dem Titel „Mantel des Schweigens“. Der kreative Prozess wurde begleitet von Ralf Ehmann und dem Kunsterzieher Gregor Schwarz. Zur Einweihung am historischen Ort – den Resten einer Flugzeughalle
(s.Skizze) – laden wir Sie herzlich ein Freitag, 13. Juli, 17 Uhr Aus Athen kommt der 91jährige Nikolaos Skaltsas, der im Lager inhaftiert war, um an der Zeremonie für seine Kameraden teilzunehmen. Am Mittwoch, den 11.Juli wird ein Gespräch mit dem Zeitzeugen um 9.30-11 Uhr in der Mensa des Paul-Klee-Gymnasiums stattfinden.

Das Vorhaben wurde gefördert durch Landeszentrale für politische Bildung
Baden-Württemberg Leibinger Stiftung, Ditzingen Förderverein Paul-Klee-Gymnasium Firma Walter Knoll, Herrenberg Kreissparkasse Tübingen Gemeinde Ammerbuch Vielen Dank für die Unterstützung! Parkmöglichkeit bei dem Ziegenhof Zimmermann (Schweichinger Höfe), Fußweg ca. 10 Minuten. Für Ältere und Gehbehinderte wird ein Shuttle ab den Schweichinger Höfen eingerichtet.

KZ-Gedenkstätte
Hailfingen·Tailfingen e.V.
Paul- Klee- Gymnasium Rottenburg
Gegen Vergessen – für Demokratie
e.V. RAG Böblingen – Herrenberg –
Tübingen

Glockenweihe Sankt Eberhard Stuttgart

Glockenweihe Sankt Eberhard

Glockenweihe St. Eberhard

Glockenweihe durch Msgr. Dr. Christian Hermes

Sankt Eberhard Stuttgart

Glockenweihe durch Msgr. Dr. Christian Hermes

Beide Glocken zieren wichtige Porträts: der von den Nationalsozialisten ermordeten Eugen Bolz und den von den Nationalsozialisten inhaftierten Jesuitenpater Rupert Mayer.

Die Glocke Ton a‘, gewidmet dem ehemaligen Württembergischen Staatspräsidenten Eugen Bolz

Die Glocke Ton c‘‘, Gewidmet dem Jesuitenpater Rupert Mayer.

Glocke St Eberhard
Glocke-St.-Eberhard-1
Glockenweihe St. Eberhard
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