Galerie Valentien in Stuttgart

„Seit mehr als 80 Jahren zeigt die Galerie Valentien in Stuttgart Gemälde, Skulpturen und Graphik der Klassischen Moderne und der Zeitgenössischen Kunst. Neben dem bisherigen Ausstellungsprogramm entwickelt die Galeristin und Kunsthistorikerin Imke Valentien, Tochter von Freerk Valentien, die Galeriearbeit weiter. Das Programm beruft sich auf die Tradition der Galerie sowie zeitgenössische Künstler.
Ständig vertreten sind Pablo Picasso, Georges Braque, Marc Chagall, Willi Baumeister, Otto Dix, Max Ernst, Joan Miró, Christoph Voll, Piero Dorazio, HAP Grieshaber, Alfred Hrdlicka, Moritz Baumgartl, Andreas Grunert, Anna Ingerfurth, Fritz Genkinger, Xuan Wang u.a. Seit 2012 ermöglicht ein weiterer Standort in der Schönleinstraße 7 unweit von der Galerie im Bonatzbau gelegentliche Ausstellungen.“ …

Galerie Valentien

Gellertstraße 6

70184 Stuttgart

http://www.galerie-valentien.de

Städtische Museen Heilbronn

Die Städtischen Museen Heilbronn verfügen über zwei Standorte mit unterschiedlichen inhaltlichen Ausrichtungen: das Museum im Deutschhof und die Kunsthalle Vogelmann.

Im Museum im Deutschhof präsentieren die Städtischen Museen Heilbronn Exponate aus unterschiedlichen Sammlungsbereichen: Archäologie, Stadtgeschichte sowie Kunst. Im Wechsel sind Sonderausstellungen zu Themen mit regionalem Bezug aus der Kunst-, Kultur- und Naturgeschichte zu sehen.

Ausgangspunkt des Sammlungsbestands Skulptur und Plastik sind zwei bedeutende Wahrzeichen der Stadt: Die steinerne Figur des Heilbronner „Landsknechts“ (1498) und der spätgotische Altar des Bildhauers Hans Seyfer (1460 – 1509) in der Heilbronner Kilianskirche.

Neben dem Aufbau der Sammlung mit Skulpturen regionaler Künstler wurden ab den 1980er-Jahren verstärkt Werke internationaler Bildhauer angekauft, die die Entwicklung der Gattung im 20. und 21. Jahrhundert exemplarisch aufzeigen. Darunter sind bedeutende Arbeiten von Auguste Rodin, Medardo Rosso, Henri Matisse, Henri Laurens, Henry Moore und Alberto Giacometti. Dieser Schwerpunkt wird bis in die Gegenwart weiterverfolgt und kontinuierlich um Werke wichtiger zeitgenössischer Bildhauer wie Roman Signer, Franz Erhard Walther und Thomas Schütte ergänzt.“ …

 

Museum im Deutschhof

Deutschhofstraße 6
74072 Heilbronn
www.museen-heilbronn.de

Die Plastikgalerie Schlosskirche Neustrelitz

„Seit 2001 beherbergt die zwischen 1855 und 1859 von Friedrich Wilhelm Buttel (1796-1869) errichtete und im Eigentum der Stadt Neustrelitz stehende neugotische Schlosskirche jährlich von Mai bis Oktober die Plastikgalerie Schlosskirche Neustrelitz.

Ihr Konzept ist darauf ausgerichtet, bedeutende figürliche Plastik aus Sammlungen und Museen, Lebenswerke von Bildhauerinnen und Bildhauern sowie Arbeiten jüngerer Autoren oder thematische Ausstellungen, die Plastiken und Skulpturen mehrerer Künstlergenerationen vereinen, zu zeigen.
In konsequenter Verwirklichung dieses Konzepts hat sich die Plastikgalerie Schlosskirche Neustrelitz mit ihren bislang über dreißig Ausstellungen in der Fachwelt und bei Kunstliebhabern deutschlandweit Ansehen und Anerkennung erworben. In der Saison kommen durchschnittlich 5-6 Tausend Besucher des In- und Auslands, um die ausgestellten Plastiken und Skulpturen zu sehen. Bis heute hält die Ausstellung „Käthe Kollwitz – Renée Sintenis. Zwei Generationen“ im Jahr 2003 mit rund 4500 Besuchern den Rekord.
Zu den erfolgreichsten Präsentationen zählen u. a. „Ernst Barlach – Gerhard Marcks. Gewandfiguren“ (2002), „Vital und leidenschaftlich. Der Bildhauer Alfred Hrdlicka“ (2005),  „Klassiker der Figur“ (2008), eine Ausstellung, die Werke von Rodin, Maillol, Lehmbruck, Barlach, Kolbe, Giacometti, Marcks, Wimmer u. a. zeigte, sowie „Annemarie Avramidis-Plastik und Skulptur“ (2014).

Das Schloss der Großherzöge von Mecklenburg-Strelitz brannte 1945 aus und wurde abgerissen. Geblieben ist der schöne Schlossgarten mit seinem plastischen Schmuck, dem Hebetempel und der Orangerie. Erhalten haben sich das erst kürzlich restaurierte Kavaliershaus und das große Hirschtor zum Tiergarten, auf dessen Pfeilern die beiden von Ch. D. Rauch stammenden bronzenen Hirsche liegen.“ …

 

Die Plastikgalerie Schlosskirche Neustrelitz
Hertelstraße 2
17235 Neustrelitz

Kunsthalle Mannheim

„Verheißungsvoll glänzt der „Große Fisch“ (Le Grand Poisson, 1930) von Constantin Brancusi, während die „Eva“ (um 1881) von Auguste Rodin geradezu schüchtern Ihr Gesicht in ihrem Ellenbogen verbirgt. Zwei runde Formen schmiegen sich in der „Reclining Figure“ (1951) von Henry Moore ineinander. Ebenso geschwungen präsentiert sich „Ferryman“ (1997) von Tony Cragg, jedoch die schwere Figur von unzähligen Löchern perforiert. Würdevoll thront über allem die Familie des „Capricorne“ (1948-64) von Max Ernst, bei deren Entstehung das Unterbewusstsein Regie geführt haben muss.
Seit hundert Jahren wird in der Kunsthalle Mannheim neben moderner Malerei auch Skulptur gesammelt. Im Herzen der Stadt, am Wasserturm, dem Wahrzeichen Mannheims gelegen, beherbergt das Museum neben der Graphischen Sammlung mit einem Bestand von rund 33.000 Blatt Handzeichnungen, Aquarellen und Druckgraphiken und 1.700 Gemälden auch eine beeindruckende Sammlung von 800 Skulpturen, die von Büsten und Figuren Wilhelm Lehmbrucks vom Anfang des 20. Jahrhundert bis zu einer Rauminstallation von Thomas Hirschhorn aus dem Jahre 2011/13 reichen.

Im Oktober 2013 wird nach einer dreijährigen Generalsanierung der Jugendstilflügel von Hermann Billing aus dem Jahre 1907 wieder für das Publikum eröffnet. Bis 2017 werden dann im historischen Jugendstilbau fast ausschließlich Ausstellungen mit bildender Kunst gezeigt. Die Skulpturensammlung der Kunsthalle Mannheim wird mit Eröffnung des Neubaus im Jahr 2017 wieder präsentiert.“ …

Kunsthalle Mannheim
Friedrichsplatz 4
D-68165 Mannheim

 

Käthe-Kollwitz-Museum Berlin

„Über 50 Jahre lang lebte und arbeitete die Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz (1867–1945) in Berlin. Das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin ist dieser weltbekannten Künstlerin und ihrem Werk gewidmet. Es befindet sich in der Fasanenstraße nahe des Kurfürstendamms. Dieses Gebäude wurde Anfang der 1980er Jahre vor dem Abriss bewahrt und beherbergt seit 1986 das Käthe-Kollwitz-Museum. Hervorgegangen ist es aus der Sammlung des Galeristen Hans Pels-Leusden (1908-1993), an den im Erdgeschoss des Museums erinnert wird.

Vier Etagen ermöglichen die Begegnung mit der Künstlerin Käthe Kollwitz, ihrer künstlerischen Entwicklung chronologisch folgend. Zur Einführung im Erdgeschoss begrüßen den Besucher Käthe Kollwitz’ Vorbilder, ihre Familie, Freunde und Kollegen. Fototafeln zeigen ihr Berlin und vermitteln ein Gefühl für die Sorgen und Nöte in der rasant wachsendes Großstadt. Ein rotes Farbband mit den wichtigsten biografischen Stationen der Künstlerin leitet den Besucher im Treppenhaus auf die Etagen. Im ersten Stock präsentiert sich das Frühwerk mit den folgenden Jahren bis 1914. Die Zyklen “Weberzug“ und “Bauernkrieg” brachten der Kollwitz wichtige Aufmerksamkeit und begründeten ein freies künstlerisches Schaffen. Die zweite Etage ist bestimmt durch den Tod ihres jüngsten Sohnes Peter. 1914 bezeichnet sie selbst als Zäsur, die ihr Spätwerk einläutet. Krieg und Tod nehmen einen großen Raum ein, das plastische Arbeiten gerät mehr und mehr in ihren Fokus. So befindet sich der Großteil ihres plastischen Werks auf der letzten Etage im Kuppelsaal des Museums.“ …

Käthe-Kollwitz-Museum Berlin

Fasanenstr. 24
10719 Berlin (Charlottenburg)

Das Käthe Kollwitz Musem Köln

„Der Bestand des Museums umfasst inzwischen – nach mehr als 25 Jahren engagierter Sammeltätigkeit – das vollständige plastische Werk, mehr als 300 Zeichnungen und über 500 druckgraphische Blätter einschließlich aller Plakate der Künstlerin.

Unter den Zeichnungen, die einen Schwerpunkt bilden, besitzt das Kölner Museum einige der ausdrucksvollsten Blätter – viele aus dem Spätwerk von Käthe Kollwitz, als sie sich vornehmlich mit dem Thema Tod befasste. Aus dem Frühwerk sind vier der wenig erhaltenen Pastelle und die Kohlezeichnungen, die sie für die satirische Zeitschrift „Simplicissimus“ anfertigte, in der Sammlung vertreten. Skizzenhafte Vorzeichnungen, die das Entstehen wichtiger druckgraphischer Blätter beleuchten, gehören ebenfalls zum Bestand. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der Entstehungsgeschichte des Zyklus „Bauernkrieg“ (1902-1908).

Im Bereich der Druckgraphik sind alle großen Folgen vorhanden – Marksteine nicht nur in der Entwicklung des Werkes von Käthe Kollwitz, sondern auch der Druckgraphik des 20. Jahrhunderts allgemein: die frühen Zyklen „Ein Weberaufstand“ (1893-1898) und „Bauernkrieg“ (1902-1908), die nach literarischen Vorlagen entstanden, die Holzschnittfolgen „Krieg“ (1921-22), „Proletariat“ (1925) und die späte lithographierte Folge „Tod“ (1934-1937). Hinzu kommen singuläre Werke wie die letzte Lithographie „Saatfrüchte sollen nicht vermahlen werden“ aus dem Jahr 1942, das Vermächtnis der Künstlerin gegen Soldatentod und Krieg.“ …

 

Käthe Kollwitz Museum Köln
Neumarkt 18-24
50667 Köln

Georg Kolbe Museum

„Georg Kolbe (1877–1947) war der erfolgreichste deutsche Bildhauer in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine ausdrucksstarken Skulpturen der 1910er- und 1920er-Jahre spiegeln den Zeitgeist der europäischen Kunstmetropole Berlin und vermitteln ein lebendiges Bild ihrer Entstehungszeit. Das Museum wurde in den Jahren 1928/29 am Rande des Grunewalds als Wohn- und Atelierhaus für Georg Kolbe gebaut. Es ist ein architektonisches Juwel im Grünen. Das einzige Skulpturenmuseum in Berlin widmet sich von einem heutigen Standpunkt aus Fragen der klassischen und zeitgenössischen Bildhauerei.“ …

Georg Kolbe Museum
Sensburger Allee 25
14055 Berlin
www.georg-kolbe-museum.de

Fritz Wotruba Privatstiftung

„Fritz Wotruba (1907–1975) gilt als einer der wichtigsten europäischen  Bildhauer des 20. Jahrhunderts.  Er zählt heute zu den „Klassikern“ der modernen Plastik. Vor allem ab den 1950er Jahren fand sein Werk durch eine enorme Ausstellungspräsenz in Europa und den USA große internationale Beachtung. Als erfolgreicher Künstler und Lehrer mehrerer Bildhauergenerationen beeinflusste er maßgeblich die österreichische Skulptur der Nachkriegs-jahrzehnte und führte sie an die internationale moderne Plastik heran. Durch sein vielfältiges kulturpolitisches Engagement gehörte Wotruba zu den prägenden Persönlichkeiten des österreichischen Kulturlebens nach 1945.

Fritz Wotruba hinterließ mit seinem Tod 1975 ein umfang-reiches künstlerisches Werk, das er seiner Witwe vererbte. Nach deren Tod ging der Nachlass 1986 an den von ihr testamentarisch vorgesehenen Fritz Wotruba-Verein. Im Jahre 2007 übernahm die Fritz Wotruba Privatstiftung als Rechtsnachfolgerin des Fritz Wotruba-Vereins den künstlerischen und schriftlichen Nachlass. Dieser fand 2011 im 21er Haus des Belvedere in Wien, das der österreichischen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts im internationalen Kontext gewidmet ist, eine neue Heimstätte. Im Zuge dessen ging der Bestand von 500 Plastiken, 2.500 Zeichnungen, 1.500 Druckgraphiken sowie Archiv und Bibliothek als langfristige Leihgabe der Fritz Wotruba Privatstiftung an das Belvedere.

Die Aufgaben der Fritz Wotruba Privatstiftung bestehen in Zusammenarbeit mit dem Belvedere neben der Erhaltung und Betreuung des Nachlasses vor allem darin, durch Leihgaben, Ausstellungen und wissenschaftliche Forschung die Rezeption des Werks Fritz Wotrubas zu fördern.

Die Fritz Wotruba Privatstiftung ist die Rechtsnachfolgerin des Künstlers Fritz Wotruba. Sie hat sämtliche urheberrechtlichen Rechte des Künstlers übertragen erhalten und nimmt diese dementsprechend wahr. Auch in dieser Eigenschaft steht sie für Fachauskünfte zur Verfügung

Wotruba im 21er Haus mit einem Ausstellungssaal, Studiensaal und Depot versteht sich als Wotruba-Forschungszentrum sowie als Plattform für moderne Plastik und weiterführende Positionen im Bereich Figur, Körper und Raum.“

21er Haus 
Schweizergarten
Arsenalstraße 1
1030 Wien
www.21erhaus.at

Fritz Wotruba Privatstiftung
Wotruba im 21er Haus
Schweizergarten
Arsenalstraße 1
1030 Wien
www.wotruba.at

Edwin Scharff Museum Neu-Ulm

Edwin Scharff und Zeitgenossen
Die Ständige Sammlung

Das Edwin Scharff Museum am Petrusplatz Neu-Ulm gibt einen Überblick über das Werk des Malers, Grafikers und insbesondere Bildhauers Edwin Scharff (1887 – 1955). Über 70 Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und Plastiken zeigen seinen Weg von den Anfängen bis zum Spätwerk auf. Sonderausstellungen zu Zeitgenossen und Kunstströmungen seiner Zeit ergänzen und bereichern die Werkschau.

Edwin Scharff gehört gemeinsam mit Künstlern wie Wilhelm Lehmbruck, Ernst Barlach oder Georg Kolbe zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er beginnt als Maler, wendet sich jedoch bald der Bildhauerei zu. Wie seine Zeitgenossen ist er einer figürlichen Kunstauffassung verpflichtet. In Berufung auf eine klassisch geprägte Formensprache strebt er danach, ein zeitgemäßes und doch allgemeingültiges Bild des Menschen zu geben.

Hauptmotive Scharffs sind der weibliche Akt, der Themenkreis „Pferd und Reiter“ sowie Porträtbüsten von pointierter Schärfe. Als eines seiner Hauptwerke gilt die Marienthaler Kirchentüre (1945 – 1949) mit der Verbildlichung des Glaubensbekenntnisses, die als Zweitguss im Museum ausgestellt ist. ….

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Edwin Scharff Museum Neu-Ulm

Kunstmuseum. Kindermuseum. Erlebnisräume

Petrusplatz 4

89231 Neu-Ulm