Johann Sebastian Bach

Johann Sebastian Bach

21.Sept. 2018 – 31. Dez. 2018

 

Stadtmuseum Tübingen

Am Markt 1
72070 Tübingen

Präsenz, Kritik, Utopie – Württembergischer Kunstverein

Zeit, Krise, Revolte
Ausstellung der Künstlermitglieder

25. August 2017 – 24. September 2017

Rund die Hälfte aller Mitglieder des Württembergischen Kunstvereins praktiziert selbst Kunst – und das auf höchst unterschiedliche Weise, mit ebenso unterschiedlichen Ansätzen wie Formaten. Ihnen ist im regelmäßigen Turnus eine Ausstellung gewidmet, für die der künstlerische Beirat jeweils ein bestimmtes Thema festlegt und an der alle interessierten Künstlermitglieder teilnehmen können. 2017 lautet das Thema „Zeit, Revolte, Krise“. Im Vordergrund steht dabei die Frage, mit welchen Methoden sich die Kunst historischen, revolutionären und krisenhaften Szenarien annähern und diese auf eine Zukunft hin neuinterpretieren kann. In welcher Form und mit welchen Praktiken vermag die Kunst es, Zeit als historische Konfiguration, Revolten im Sinne radikaler Umbrüche und Krisen als einen Zustand des Zweifelns an den Dingen, wie sie sind, zu reflektieren.

Württembergischer Kunstverein Stuttgart
Schlossplatz 2
D-70173 Stuttgart

ÖFFNUNGSZEITEN
Di, Do–So: 11-18 Uhr; Mi: 11-20 Uhr

Einführung

Unter dem Titel Präsenz, Kritik, Utopie wird die diesjährige Ausstellung der Künstler_innenmitglieder mit rund 200 Teilnehmer_innen ausgerichtet.

Das Ziel der Ausstellung liegt in der Auslotung der humanistischen, kritischen, politischen sowie ästhetischen Potentiale zeitgenössischer Kunst, welche mit den Strukturen demokratischer Gesellschaften verbunden sind und sich in Begriffen wie Multikulturalismus, offene Gesellschaft, soziale Gerechtigkeit, Gleichstellung der Geschlechter, gleiche Rechte für Homosexuelle, Meinungs- und Pressefreiheit, Freiheit des künstlerischen Ausdrucks oder den Menschenrechten niederschlagen. Insgesamt geht es um die Re-formulierung des emanzipatorischen Projekts einer modernen Gesellschaft „im Kommen“ und einer erneuten Behauptung eines Internationalismus, der sich nicht in den Begrenzungen des Nationalstaats begreift.

Die zeitliche Dimension des Titels Präsenz, Kritik, Utopie deutet eine noch nicht realisierte Zukunft, einen utopischen Entwurf an. Es geht um Wunschprojektionen, die sich sowohl auf lokal spezifische Fragen, als auch auf globale Fragestellungen beziehen können.

Ferner lässt sich das Jahr 2017 kulturgeschichtlich mit einigen historischen Ereignissen in Verbindung bringen, die man als Wendepunkte und Phasen der politischen wie kulturellen Neubestimmungen fassen könnte, wie die Reformation 1517 oder die Oktoberrevolution 1917. 1937 wird das Bild „Guernica“ von Pablo Picasso auf der Weltausstellung in Paris im Spanischen Pavillon gezeigt. Die Massen pilgerten allerdings zum stalinistischen, Russischen und zum faschistischen, Deutschen Pavillon. Heutzutage zählt das Museum Reina Sofia in Madrid, das dieses zentrale Werk von Picasso beherbergt, jährlich 4. Mio. Besucher. Die Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957 bildete einen wesentlichen Baustein zur Gründung der EU. Der Deutsche Herbst 1977 zeigt eine zutiefst gespaltene Sicht auf die historische Überwindung oder die Kontinuität des Faschismus im Nachkriegs-Deutschland auf. Letztendlich ist unsere Gegenwart immer auch ein Abbild der Trümmer unserer Geschichte und von Utopien, die in der Vergangenheit liegen.

Württembergischer-Kunstverein-Stuttgart

Ralf Ehmann
Utopie
2017
Öl auf Leinwand
130 cm x 100 cm

AUSSTELLENDE KÜNSTLER/INNEN

ACTnARTproject, Reinhold Adt, Mortadha Al-Husseini, Bruce Anderson, Petra Sybille App, Barbara Armbruster, Frank Aumüller, Ferhat Ayne, Uwe Bareither, Regine Bartholdt, Beate Baumgärtner, Regina Baumhauer, Bertold Becker, Brigitte Behrens, Gabriele Bender-Baumgartner, U!!i Berg, Anna Beurer, Rudi Beutinger, Udo Beylich, Renate Bogatke, Herbert A. Böhm, Albrecht A. Bopp, Ezgi Böttger, Regina Brenner, Ulrike Brennscheidt, Jörg Buchmann, Sybille Burrer, Klaus Bushoff, Winfried Bux, Sam Canon, Ralf Cohen, Maria Anger D’Los, Guillermo De Lúca, Serge de Waha, Abdoul-Ganiou Dermani, Lukas Derow, Sinje Dillenkofer, Ursula Donn, Dr. Hans-Werner Stahl, Monika Drach, Tobias Dusche, Christa Düwell, Corinna Ebert, Ralf Ehmann, Dirk-Oliver Ellermann, Ubbo Enninga, Hildegard Esslinger, ETAGE, Gert Fabritius, Ulrike Fahle, Dirk Fahle, Barbara Fernandes, Adalbert Feszler, Gerhard Walter Feuchter, Detlev Fischer, Jáchym Fleig, Sabine Fleischmann, Iris Flexer, Andreas Nikolaus Franz, Gudrun Freder, Heinz Frey, Renate Gaisser, Angela Garry, Milena Geier, Martina Geiger-Gerlach, Peter Geisselmeier, Gabriele Gei?ler, Valerius Geng, Ursel Gerdemann, Birgit Gessner, Christine Glock-Rühling, Gala Goebel, Doris Graf, Susanne Eva-Maria Gräfin Adelmann, Melanie Grocki, Jürgen Gruber, Kurt Grunow, Marcus Günther, Eckart Hahn, Illa Hammerbacher, Birgit Hartstein, Peter Haury, Antje Häusser, Brigitte Heck, Georg Heller, Sigrid Anne Herold, Oliver Herrmann, Julia Hillesheim, Susanne Hirche, Claude Horstmann, Clemens Hövelborn, Anna Huxel, Ann Hyang-Hee, Klaus Illi, Wolfram Isele, Peter Jacobi, Ulrika Jäger, Ingolf Jännsch, Ingmar Jännsch, Andreas Jentsch, Marion Jungeblut, Friederike Just, Ulrich Kälberer, Kurt Joachim Kase, Drazen Katic, Gonde Kiessler, Jasmin Klett, Hannelore Kober, Alfons Koller, Tatyana Kozareva, Caroline Krebietke, Susanne Krüger-Eisenblätter, Johannes Kucher, Mélanie Lachièze-Rey, Pirmin Lang, Gudrun Latten, Stéphane Le Mercier-Dauny, Sangyong (Bayahro) Lee, Silja Lenz, Jürgen Liefmann, Angelika Lill-Pirrung, Conny Luley, Ulrike Machleidt, Johanna Mangold, Jarmila Manko, Philip Mercier, Lee Minsun, Sybille Möndel, Müller & Sohn, Christa Munkert, Peter Müssig, Wolfgang Neufang-Fleck, Wolfgang Neumann, Tatiana Onneken, Andreas Opiolka, Steffen Osvath, Patricia Otte, Jan-Hendrik Pelz, Thomas Prof. Heger, Sandra Ratkovic, Stefanie Rau, Christina Redenbacher-Merkert, Andreas Reikowski, Constanze Reinhardt-Weyrich, Stefanie Reling, Gerold Reutter, Linus Roeder, Matthias Roesch, Tilman Rösch, Elisabeth Roth, Imelda Ruch, Joachim Sauter, Kerstin Schaefer, Rüdiger Scheiffele, Yvonne Schenk, Uli Schippert, Horst Peter Schlotter, Eva Schmeckenbecher, Hanjo Schmidt, Peter Schmidt, Herbert Schmidt, Volker Schöbel, Renate Schöck, Thorsten Schuberth, Helga Schuhmacher, Peter Schumann, Martin Schwarz, Werner Schweikert, Uwe H. Seyl, Eun-Joo Shin, Johanna Smiatek, Hanna Smitmans, Gudrun Staiger, Doris-Lidwina Strauss, Helmut Thorn, Günther Titz, Jutta Uhde, Thomas Ulm, Matthias Ulrich, Oana Paula Vainer, Marinus Van Aalst, Ingrid Maria Veit, Karl Vollmer, Chen Wang, Susanne Wegner, Veronika Weigel, Marianne Westbomke, Dorothee Wiedeck, Helga Wimmer, Sylvia Winkler, Barbara Wittmann, Roswitha Zeeb, Gabriele Zeller-Kramer, Toni Andrea Zelter, Danielle Zimmermann, Siegfried Zwicker

Württembergischer Kunstverein Utopie

Bischof Sproll Skulptur Ulm

Die Skulptur von Bischof Joannes Baptista Sproll findet ihren neuen Ort in der Wengenkirche in Ulm

Geplante Einweihung 2018

Bischof Sproll Ulm Wengenkirche
Wengenkirche-Bischof-Sproll

Galerie Peripherie Sudhaus Tübingen

Galerie Peripherie Tübingen

Sudhaus Tübingen

22.09. -29.10.17

regeneratio

In der Ausstellung mit dem Titel regeneratio werden frühe Arbeiten des Künstlers Ralf Ehmann gezeigt. Mit regeneratio ist Neubelebung, Wiederentstehung, Wiedergeburt, Erneuerung zu verstehen.

galerie-peripherie-tübingen
regeneratio

Neubelebung, Wiederentstehung, Wiedergeburt, Erneuerung ist die Übersetzung des lateinischen Nomen regeneratio und mit dieser Ausstellung wirft Ralf Ehmann einen Blick auf die Anfänge seines künstlerischen Schaffens, die geprägt sind vom Erkunden der menschlichen Figur und dem auseinandersetzen mit der figurativen Kunst.
Viele seiner frühen Arbeiten wurden zerschlagen und sind zerstört. Einige jedoch sind vollständig vorhanden, manche nur noch fragmentarisch erhalten. Für die Ausstellung wurden einzelne Arbeiten restauriert und wieder zusammengefügt, im metaphorischen Sinn neubelebt oder wiedergeboren.
Die frühste Arbeit, ist eine Kopfdarstellung aus dem Jahr 1971, die Ehmann im Alter von vier Jahren schuf. Zwei weitere sehr frühe Arbeiten entstanden um 1979. Lebensgroße Aktdarstellungen und Studien in Gips aus der Zeit vor und während des Studiums sind zu sehen; ergänzt durch Zeichnungen und Malerei aus diesen Zeiten. Diese frühen Arbeiten werden zum ersten Mal öffentlich ausgestellt.
Weiter wirft die Ausstellung, einen Blick in die Welt der figurativen Bildhauerei. So wirft der Bildhauer die Frage nach der Figur, der Darstellung des Menschen auf und der Tradition sowie der künstlerischen Entwicklung.
Dabei ist der Bildhauer bei der Suche nach der eigenen Vergangenheit auch auf die Geschichte seiner Lehrer gestoßen, die von den Professoren aus seiner Akademiezeit zu Bildhauern wie Bernhard Heiliger, Arno Breker, Charles Despiau, Aristide Maillol, Auguste Rodin führen. Starken Einfluss auf Ihn hatten Bildhauer wie Marino Marini, Werner Stötzer, Fritz Wotruba, Alfred Hrdlicka und Anton Hanak. Die eigene Neubewertung seiner frühen Arbeiten haben Ralf Ehmann bewogen diese Ausstellung zu zeigen.

 

 

Galerie Peripherie

Hechinger Str. 203
72072 Tübingen

Die beiden Räume peripherie und Werkstatt münden in ein Crossover- Projekt aus Bildender Kunst und Livekultur. Aussagekräftige künstlerische Standpunkte unterschiedlichster zeitgenössischer Strömungen stellen sich bewusst einem nicht nur reinen Kunstpublikum. Verwurzelt in der regionalen Kunstszene wagt die peripherie unter der der Leitung von Reinhard Brunner den Blick über den Tellerrand.

Begegnungen mit Ugge – Ugge Bärtle

Ugge Bärtle – Künstlerbund Tübingen – Ausstellung

Begegnungen mit Ugge

Kulturhalle Tübingen – Künstlerbundgalerie – Ugge Bärtle Haus

Künstler des Künstlerbunds Tübingen begegnen Ugge Bärtle –

Eine künstlerische Auseinandersetzung zum 110. Geburtstag von Ugge Bärtle

Ausstellung 7. September – 9. Oktober 2017

Teilnehmer an der Ausstellung:

Ulla Marquardt | Axel von Criegern | Ralf Ehmann | Frido Hohberger | Susanne Hoefler | Carola Dewor | Susanne Immer | Ralf Bertscheit | Tilman Rösch | Jürgen Mack | Dieter Luz

 

Kulturhalle, Nonnengasse 19 und Galerie Künstlerbund, Metzgergasse 3, 72070 Tübingen
Ugge Bärtle Museum, Herrenberger Str. 12, 72070 Tübingen

 

Ugge-Bärtle

Ugge Bärtle – Reiter | Ugge Bärtle Museum Tübingen

 

Kurzinfo- Tüpedia:

„Der Tübinger Bildhauer, Grafiker und Poet Ugge (Eugen) Bärtle (* 12. September 1907 in Tübingen; † 28. August 1990 ebenda) lebte und arbeitete in der Herrenberger Straße 12.

Er war ein Schüler von Karl Merz.

Bärtle hinterlässt ein breites Werk mit Lithographien, Holzschnitten, Radierungen, Resopalritzungen, Skulpturen und Plastiken. In Tübingen ist in der Salzstadelgasse die als „Gôgen-Denkmal“ bekannte Skulptur aus Muschelkalk Der Wengerter (von 1961) zu sehen. In der Herrenberger Straße 12 hat das kleine Museumshaus an zwei Tagen in der Woche geöffnet: Dienstag und Freitag 14-17 Uhr. Der Skulpturengarten ist aber auch vom Föhrberg aus gut einsehbar.

Weitere Werke in Tübingen sind: Ev. Stift, Treppenhaus: Portraitplaketten von Kepler, Schelling (1936); Innenhof des Hospiz; vor dem Technischen Rathaus; vor der Eberhardskirche; im Freibad; Bergfriedhof: Kriegsgräber-Gedächtnisstätte; Rathaus Hagelloch: Sgraffito (1955/56); Universitäts-Apotheke: Relief, Bronze (1957); im Innenhof der Medizinischen Klinik: Relief, Backstein (1959) und Spitalbrunnen (1961); Ev. Friedhof Lustnau: Stele (Kriegsmahnmal, 1966); Ev. Kirche Hagelloch: Mahnmal „Mutter mit Kind“ (1969).; Fassade Technisches Rathaus: 3 fliegende Schwäne.

Besonders eindrucksvoll in seinem bildhauerischen Werk sind auch das Denkmal für die KZ-Opfer in Schömberg und Ehren- und Gefallenendenkmale in Wannweil (s.u.), Ammerbuch-Entringen (1952), KZ Bisingen (Zollernalbkreis), Gräfenhausen (Kreis Calw), Mahlstetten (Kr. Tuttlingen), Talheim (Kr. Tuttlingen) sowie diejenigen in Tübingen-Hagelloch und -Lustnau.“

 

//www.ralfehmann.de/der-kuenstlerbund-tuebingen-e-v/

//www.ralfehmann.de/ugge-baertle-bildhauer-zeichner-lithograph/

 

Verkehrsverein Tübingen – Infos Museum von Ugge

Ugge Bärtle