Workshop | KZ- Hailfingen-Tailfingen

Eine Kerze für die Opfer der Nazis

Von Gerlinde Wicke-Naber 

Junge Leute aus Europa beschäftigen sich bei einem Workshop im ehemaligen KZ-Außenlager Hailfingen-Tailfingen mit der Nazi-Zeit – und manche auch mit ihrer eigenen Familiengeschichte.

 

Böblingen – Mansur Rahimli hat schon einige Erfahrungen mit Workcamps. Im ehemaligen KZ Buchenwald hat er vor sechs Jahren die Namen von Häftlingen in Flussteine geritzt, in Bayonne in Frankreich befreite er auf einem jüdischen Friedhof die Grabsteine von Unkraut. In Hamburg hat er sogar ein ganzes Jahr lang als Freiwilliger in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gearbeitet. Doch nun beim Workshop der KZ-Gedenkstätte Hailfingen-Tailfingen (Kreis Böblingen) erlebt er etwas ganz Neues: „Wir schaffen hier etwas Bleibendes, etwas, das man sieht.“ Der 30-jährige Aserbaidschaner hat eine Kerze mit Werkzeugen aus einem Stein gemeißelt. „Oben mache ich eine Öffnung in den Stein für eine echte Kerze, die dann leuchtet“. Leuchten soll sie zur Erinnerung an all die Menschen, die im KZ-Außenlager Hailfingen-Tailfingen geschunden wurden.

Mansur Rahimli ist einer von 15 jungen Menschen zwischen 16 und 35 Jahren, die Skulpturen für die Gedenkstätte auf dem ehemaligen KZ-Außenlager fertigen. Die Teilnehmer des Workshops , die der Verein „Gegen Vergessen, für Demokratie“ gemeinsam mit der Aktion Friedensdienste Sühnezeichen organisiert, kommen aus Aserbaidschan, Russland, Weißrussland, Polen, Spanien und Deutschland. Große künstlerische Erfahrungen bringt keiner von ihnen mit. Das ist auch nicht nötig. Drei Künstler – Ralf Ehmann, Rudolf Kurz und Uli Gsell – leiten die Freiwilligen an. Ihnen geht es um die Beschäftigung mit der Geschichte, mit dem, was in Nazideutschland im Zweiten Weltkrieg passierte.

Die eigene Familiengeschichte als Ansporn

Einige Teilnehmer treibt die eigene Familiengeschichte dazu an. So auch Mansur Rahimli. „Meine beiden Großväter haben im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee gegen Deutschland gekämpft. Sie haben mir immer wieder davon erzählt. Deshalb wollte ich mehr darüber erfahren.“

„Uns geht es bei diesem Projekt um die emotionale Annäherung an das Thema Holocaust“, sagt Harald Roth von der Herrenberger Sektion des Vereins Gegen Vergessen – für Demokratie, die die Gedenkstätte Tailfingen geschaffen hat. „Normalerweise läuft die Unterrichtung über das Thema in der Schule oder auch bei Führungen durch Gedenkstätten sehr sachlich ab. Das ist ja auch richtig.“ Dank des Kunstprojekts würden sich die Teilnehmer diesem schwierigen Thema jedoch ganz anders nähern.

Gesichter aus Stein

So stand vor Beginn der Kunstaktion ein Kennenlernen des Geländes des ehemaligen KZ-Außenlagers. Auch im Archiv haben die jungen Leute geforscht und sich mit den Schicksalen einiger Häftlinge beschäftigt. Die Geschichte einer jüdischen Familie ist Kseniya Bisoukova und Maria Tschupina, beide aus Weißrussland, besonders ans Herz gegangen. Vater, Mutter und drei Kinder wurden getrennt, erst die Männer und Frauen, später dann auch Vater und Sohn. Dieser landete im KZ-Außenlager Tailfingen.

Wie so eine Familie zerrissen wurde, das dokumentieren die beiden jungen Frauen mit zwei Gesichtern, die sie als Relief aus dem Stein meißeln. Die Skulpturen sollen so aufgestellt werden, dass die Trennung deutlich wird. Am Donnerstag wurden alle Plastiken auf der früheren Landebahn des Lagers platziert. An diesem Freitag um 15 Uhr wird der Skulpturenpfad der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im Lager hat es fast 200 Tote gegeben

Von Gerlinde Wicke-Naber 

Gedenkstätte: Die Herrenberger Sektion des Vereins Gegen Vergessen – für Demokratie hat die Geschichte des KZ-Außenlagers Hailfingen/Tailfingen erforscht und die Gedenkstätte eingerichtet. Im November 1944 kamen 601 Häftlinge in das Lager. Sie mussten den Nachtjägerflugplatz Hailfingen bauen und in Steinbrüchen arbeiten. 189 Menschen starben in den drei Monaten, in denen das Lager existierte.

Finanzierung: Die Landeszentrale für politische Bildung finanziert das Workcamp mit einen Zuschuss von 6000 Euro. Die 15 Teilnehmer sind im Vereinsheim des Radsportvereins Frisch Auf Öschelbronn untergebracht – im Matratzenlager mit Selbstverpflegung. Mit dem Rad fahren sie zur Gedenkstätte.

Beispielhaftes Bauen – Architektur schafft Lebensqualität

Um das Bewusstsein für die Baukultur im Alltag zu schärfen, lobt die Architektenkammer seit Jahren die Auszeichnungsverfahren Beispielhaftes Bauen aus. Ziel ist es, beispielhafte Architektur im konkreten Lebenszusammenhang aufzuspüren und Architekten und Bauherren für ihr gemeinsames Engagement auszuzeichnen.

Eine zweitägige sehr spannende Juryarbeit!

 

Jury:

Ralf Ehmann
Prof. Dagmar Eisermann
Matthias Grzmek
Angela Hammer
Gerhard Lieb
Carmen Tünnemann

Architektenkammer Baden – Württemberg

Mariaberg Ausstellung Figur

Artikel zur Ausstellung in Mariaberg

Künstler Ralf Ehmann hat einen festen Platz in Mariaberg

Die Ausstellung „Figur“ zeigt ein breites Schaffens-Spektrum des Tübinger Künstlers

Mariaberg

Mariaberg sz Seit seiner ersten Ausstellung in Mariaberg im Jahr 2009 hat der Maler und Bildhauer Ralf Ehmann hier einen festen Platz: Seine Kalksteinskulptur „Lebenspfeiler“ ist weithin sichtbar im Klosterhof zu sehen. Mit fast 50 Arbeiten, von der Druckgrafik über Malerei bis zur Skulptur, gibt es in der Ausstellung „Figur“ im Klostergebäude in nun ein breites Schaffens-Spektrum des Tübinger Künstlers zu entdecken.

„Herausforderung und Rätsel zugleich“, formulierte Dagmar Waizenegger bei ihrer Einführung in das Werk des Künstlers. Ob als Bildhauer, Maler oder Grafiker, Ehmann arbeite stets figurativ. „Aber die Bilder und Skulpturen täuschen eine Wirklichkeit vor, die so nicht existiert oder die nur in Verbindung mit einer imaginären Welt bestehen kann“, erläuterte die Tübinger Kunsthistorikerin. Ehmanns Arbeiten seien weniger als Verweise auf aktuelle Tagespolitik zu verstehen, sondern vielmehr als Auseinandersetzung mit menschlichen Grundbefindlichkeiten. Zentrale Motive, die Waizenegger in Ehmanns Arbeiten entdeckt, sind die Einsamkeit, die Angst des Menschen, aber auch Vertrauen und Mut.

Die Laudatorin zeigte sie sich beeindruckt von der Souveränität, der Ausdruckskraft und dem vielfältigen technischen Können, welche der Künstler bei seiner Arbeit mit verschiedenen Materialien und Formen, zweidimensional oder plastisch zum Ausdruck bringt.

Ehmann, in Tübingen geboren und in Rottenburg aufgewachsen, fühlt sich seit seiner ersten Ausstellung in Mariaberg 2009 mit der diakonischen Einrichtung eng verbunden. So war er vor einigen Jahren als Workshop-Leiter bei der Sommerkunstwoche mit eingebunden. „Ich mag den Kreuzgang, das ist hier eine besondere Art des Ausstellens, sehr spannungsreich mit großen und kleinen Flächen“, bekannte der Künstler. Der 50-Jährige studierte Bildhauerei und Malerei an der Kunstakademie Stuttgart. An vielen Orten, wie zum Beispiel in Stuttgart, München, Berlin, Köln, Strasbourg und Reading in den USA wurden seine Werke gezeigt. Zudem sind Ehmanns Arbeiten in zahlreichen Sammlungen vertreten.

Die Ausstellung „Figur“ ist im Klostergebäude Mariaberg bis einschließlich Sonntag, 10. September, immer montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags von 8 bis 15 Uhr und sonntags von 14 bis 16.30 Uhr zu besichtigen.

Kloster Mariaberg Figur

Bald startet die Ausstellung im Kloster Mariaberg!

Mariaberg Ausstellung
Mariaberg Kunst

Mariaberg e. V., Klostergebäude, Refektorium, 1. OG
Ralf Ehmann
Figur

25. 06. – 10. 09. 2017
Kreis Reutlingen
„Ralf Ehmanns skulpturale und druckgrafische Bildwelt beschwört alles in allem alternative Daseinsmöglichkeiten herauf – sowohl durch die diskutierenden, sich stützenden oder mit sich ringenden Figuren als auch durch die surreal anmutenden Arbeiten, die über herkömmliche Vorstellungen und Wahrnehmungen der Realität hinausgehen.“ Jutta Fischer M. A., Kunsthistorikerin
Ralf Ehmanns künstlerisches Thema ist schlichtweg: der Mensch. Er thematisiert die Vielfalt des Daseins seit über 30 Jahren und trägt seine Ideen, Gedanken und Emotionen hierzu nach außen. In seinem umfassenden Werk, bestehend aus Skulptur, Druckgrafik und Malerei, kommt Ehmanns kraftvolle und gegenständliche Bildsprache zum Ausdruck. Seine Arbeiten sind durchzogen von gesellschaftlichen und persönlich relevanten Themen – sichtbar geworden u. a. in der großen Kalkstein-Skulptur „Lebenspfeiler“, die vor dem Mariaberger Klostergebäude steht.

Die Ausstellung im Kloster Mariaberg präsentiert Skulpturen, Malerei und Druckgrafiken aus den neueren Werkzyklen Metawelten und Neuordnung der Dinge. Zusätzlich sind auch Einzelarbeiten zum Thema der menschlichen Figur zu sehen. Ein Arrangement von Portraits zeigt auch die jahrelange Auseinandersetzung des Künstlers mit dem Thema des Portraits.

Ralf Ehmann wurde 1967 in Tübingen geboren und wuchs in Rottenburg am Neckar auf. Er studierte Bildhauerei und Malerei an der Kunstakademie Stuttgart. An vielen nationalen und internationalen Orten wie Stuttgart, München, Berlin und Köln, Strasbourg und Reading/USA wurden seine Werke gezeigt und sind in zahlreichen Sammlungen vertreten.
Sein Werk ist mit Preisen ausgezeichnet: 2016 erhielt er den Gustav Seitz Preis verliehen. Ralf Ehmann lebt und arbeitet in Rottenburg-Kiebingen.

■ Eröffnung:
Sonntag, 25. 06. 2017, 14.00 Uhr
■ Begrüßung:
Rüdiger Böhm, Vorstand Mariaberg e. V.
■ Einführung:
Dagmar Waizenegger M. A., Kunsthistorikerin

■ Musik:
Atsuko Kawakami, Querflöte und
Elke Heinzelmann, Fagott

Mariaberg e. V., Klostergebäude, Refektorium, 1. OG
Klosterhof 1, 72501 Gammertingen-Mariaberg, Telefon (0 71 24) 923-218, www.mariaberg.de
Öffnungszeiten: Mo – Do 8 – 17 Uhr, Fr 8 – 15 Uhr, So 14 – 16.30 Uhr

Dagmar Waizenegger – Rede Mariaberg

Dagmar Waizenegger MA. – Rede Kloster Mariaberg – Ausstellung Figur

 

Ralf Ehmann                                   Figur                         Mariaberg, 25.6.2017

 

Lieber Ralf Ehmann,

sehr geehrter Herr Böhm,

verehrte Ausstellungsbesucher,

 

wie immer, wenn ich Einführungen formuliere, fällt es mir schwer, die ersten Sätze zu finden. Ich  glaube bei Ralf Ehmann ist dies besonders schwierig, weil es in seiner Kunst keine Eindeutigkeit gibt.  Auch Vergleiche mit anderen Künstlern oder Stil­richtungen anzustellen, scheint mir nicht passend. Auch eine Quintessenz werde ich daher weder am Anfang noch am Ende meiner Ausführungen formulieren können. Das mag jetzt für Sie, vor allem als Einleitung, wenig vielversprechend klingen, aber letztendlich macht genau dies die Qualität der Arbeiten von Ralf Ehmann aus. Sie tragen seine ganz persönliche Handschrift und sie sind Herausforderung und Rätsel zugleich. Christoph Schlingensief, der große Theatermacher und Aktionskünstler, hat es einmal sehr treffend so formuliert: „Kunst wird erst dann interessant, wenn wir vor etwas stehen, das wir nicht restlos erklären können“. Genau das widerfährt uns mit Ralf Ehmanns Kunst.

 

Ob als Bildhauer, Maler oder Grafiker, Ralf Ehmann arbeitet immer figurativ, d.h. das Dargestellte, Menschen, Gegenstände und Gebäude sind als solche zu erkennen und „naturalistisch“ wiedergeben. Aber die Bilder und die Skulpturen täuschen eine Wirklichkeit vor, die so nicht existiert oder die nur in Verbindung mit einer imaginären Welt bestehen kann.

 

Wenn man die Ausstellung betritt, dann empfangen uns am Eingang zwei Ölge­mälde, die den Titel „Instruktion“ tragen, eines der Bilder ist auch auf der Einladungs­karte abgebildet. Ein Mann mit einer Blindenarmbinde schaut sich eine Zeichnung an. Vor ihm sitzt ein Mann auf dem Boden, der mit geschlossenen Augen und ausge­strecktem Arm auf etwas hinzuwiesen scheint. Und im Hintergrund schiebt ein Mann einen Quader auf einem Hubwagen. Er ist auch räumlich von den anderen getrennt und bewegt sich in einem roten Geviert. Die drei Männer scheinen in keiner Bezie­hung zueinander zu stehen. Wer instruiert hier wen? Oder ist die Instruktion in der Zeichnung verschlüsselt? Ist der vermeintlich Blinde vielleicht sehend und der Sehende eigentlich blind? Was ist mit Instruktion gemeint? Sind es Anweisungen, die wir von anderen erhalten oder sind es die Einstellungen, die wir uns selber vorge­ben? Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr erscheint mir das Gefüge dieser drei Männer wie eine Darstellung von verschiedenen Lebenswelten, in denen Men­schen sich befinden. Wir haben alle unterschiedliche Muster, die uns von Kindheit an formen, Vorstellungen, Ideale oder Überzeugungen, die uns prägen und die wir wie eine Gebrauchsanweisung, sprich eine Instruktion, lesen und benutzen. Die Frau, die den Titel „Instruktion II“ hat, hält gedankenverloren die geometrischen Objekte in der Hand, die man auch auf der Zeichnung des blinden Mannes erkennen kann. Besteht zwischen den beiden oder vielmehr zwischen ihren Lebensentwürfen eine Ver­bindung? Was macht den Unterschied aus? Sie sitzt still, während die anderen in Be­wegung sind. Ich erkenne in den „Instruktionen“ Gedankenwelten, die uns als Be­trachter viele Freiräume der Interpretation, aber auch der Identifikation lassen. Ralf Ehmanns Bilder sind eine Verschränkung von Wirklichkeitszitat und imaginärer Welt, von identifizierbaren Gegenständen / Figuren und rätselhaften Handlungen, von sinn­losem Verharren und bewusster Aktion.

Dagmar-Waizenegger

Ein Bild, das einen bereits am anderen Ende der Blickachse an sich zieht, hat den Titel „Träumer“. Ein Kopf, geschlossene Augen, schlafend oder tagträumend, von Stacheldraht umhüllt und gleichzeitig den Draht aufsprengend, daneben, wie auf einem Schachbrett, stilisierte Figuren mit langen Schatten, darüber eine lange Reihe von gehenden Menschen. Der Titel und die vielen Versatzstücke des Bildes treiben unsere Gedanken in verschiedene Richtungen. Ist es ein Gefangener, der in seinen Träumen frei ist? Sind die vielen Menschen Flüchtende? Sind die Figuren nur Träume des Schlafenden? Wenn man sich in einem ehemaligen Kloster, also an einem religiösen Ort befindet, denkt man Stacheln am Kopf, an Marterwerkzeuge. Umschließt vielleicht eine Dornenkrone seine Stirn? Ein modernes Symbol für den leidenden Christus? Ralf Ehmann sagt selbst, dass seine Arbeiten keine Verweise auf die Tagespolitik sind und sich nicht auf konkrete Ereignisse beziehen, vielmehr setzt er sich mit menschlichen Grundbefindlichkeiten auseinander. Dadurch werden seine Arbeiten zeitlos und mehrdeutig. Einsamkeit, Angst, aber auch Vertrauen und Mut sind solche Themen, die ich immer wieder in Ralf Ehmanns Arbeiten entdecke.

 

Ehmanns Menschen sind, selbst wenn sie in unmittelbarer räumlicher Nähe zu­einander sind, seltsam beziehungslos. Man vermisst eine wirkliche Nähe im Mit­einander der Menschen. Deutlich wird dies insbesondere an den Skulpturen. Die Waagschalenträger zum Beispiel sind einer Umarmung verbunden, aber sie schauen aneinander vorbei und scheinen keine wirkliche Innigkeit zu haben, auch der Dritte, zu ihren Füßen, macht aus der Gruppe keine wirkliche Gemeinschaft. Sie tragen die Waagschalen, die ja eigentlich Sinnbild der Gerechtigkeit der Justiz sind, wie schwere Lasten auf dem Rücken.

 

Besonders deutlich wird das Scheitern von wirklicher Beziehung, die Unmöglichkeit von Nähe und Verbundenheit, in der Skulptur die „Versteinerten“. Zwar sind Mann und Frau noch in einem Ganzen verbunden, aber ihre Köpfe ragen in entgegenge­setzten Richtungen aus dem Steinblock hervor. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes festgemeißelt in einem Zustand, der keine Veränderung mehr zulässt.

 

Eine kleine Skulptur hat den Titel „Gruppe“ erhalten. Der einzelne Mensch ist in diesem Einheitsblock aus Bronze kaum noch wahrnehmbar. Vielmehr scheinen die Figuren ineinander zu verschmelzen. Im Gegensatz zu dieser Konformität stehen die „Köpfe“ aus Gips, die alle sehr individuelle Gesichtszüge tragen. Es sind Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlechts, entweder Auftragsarbeiten oder Menschen aus dem Freundeskreis von Ralf Ehmann. Der Künstler hat diese Portraits zunächst in Ton modelliert und dann in Gips gegossen. Es sind keine Fantasiefiguren, sondern reale Menschen. In jedem dieser Portraitköpfe ist die Persönlichkeit und das Wesen des Dargestellten erkennbar. Ralf Ehmann gelingt es, selbst in verschiedenen Ab­stufungen von Abstraktion und Vereinfachung, den Charakter und das Wesentliche herauszuarbeiten.

 

Die Portraitköpfe sind 1991 entstanden, also vor über 25 Jahren, und sind somit die frühesten Arbeiten, die in dieser Ausstellung gezeigt werden. Ralf Ehmann präsentiert in Mariaberg die gesamte Bandbreite seines Schaffens: Skulptur, Malerei, Druckgrafik, von 1991 bis heute. Wenn man nach dem verbindenden Element sucht, dann ist es sicherlich der Mensch in all seinen Facetten und seinen Ausprägungen. Aber es gibt noch weitere Themen und Motive, die sich entweder wie rote Linien durch das Werk ziehen oder als Werkzyklen einige Jahre durchlaufen.

 

Der „Schreitende“ ist ein solches zentrales Motiv. Das Gehen symbolisiert die Suche nach Neuem, das Verlassen des Gewohnten, die geistige Beweglichkeit, die Neugier am Fremden und Anderen. Ich sehe im Schreitenden auch ein Symbol des Künstlers an sich, der sich und seine Kunst immer neu hinterfragen muss.

 

Ähnlich symbolgeladen ist die kleine Bronzefigur „Durch die Maske“, ein Torso, dem auf das Gesicht eine grüne Maske gesetzt ist. Der Maskenträger ist ein Motiv, das sich in allen Sparten der Kunst findet. Die Frage, die sich damit stellt, ist wieder grundsätzlich: was macht uns aus? Hinter welchen Masken verbergen wir uns? Spielen wir nicht alle verschiedene Rollen? Und ist nicht die ganze Welt, frei nach Shakespeare, eine Bühne auf der wir mehr oder weniger lange Auftritte haben?

 

Ein weiteres Thema, das Ralf Ehmann immer wieder beschäftigt, ist das Ordnen, Planen und Konstruieren. Es gibt einen Werkzyklus die „Neuordnung der Dinge“, zu der zum Beispiel das Ölgemälde „Zuordnung“ gehört. Unter diesem Titel hat er letztes Jahr auch Arbeiten in der Kulturhalle in Tübingen gezeigt. In den Bildern dieses Zyklus treten Menschen, meist Männer, in Interaktion mit Objekten und geo­metrischen Körpern. Oft sieht es nach schwerer Arbeit aus, sie transportieren oder stapeln etwas, legen Fundamente und sind Träger schwerer Lasten. Mich beschäftigt besonders ein Bild, das zu diesem Zyklus der Neuordnung der Dinge gehört, aber trotzdem herausfällt. Es hat den Titel „Zuordnung“ und zeigt eine Hand, die ein Ob­jekt berührt, das angeschnitten ist, wahrscheinlich ein roter Quader. Das Bild ist un­gewöhnlich für den Künstler, weil es nur einen Ausschnitt zeigt und nicht ver­schiedene Sequenzen oder ganze Figuren. Aber ich glaube, das Bild kann gut ver­deutlichen was diese Ordnung der Dinge meinen kann. Letztendlich ist es die menschliche Hand, die ordnet, zuordnet, zupackt oder berührt oder den Dingen ihre Struktur gibt. Im Kopf entwickelt sich der Gedanke und der Verstand ist die Grund­lage jeden Handelns, aber den Händen kommt eine besondere Bedeutung bei der Umsetzung des menschlichen Willens, beim, im wahrsten Sinne des Wortes, Erfas­sen der Welt, zu. Deswegen, so denke ich, kann die Hand auch als Symbol dafür stehen, wie wir als Menschen unser Leben bestimmen, aber auch in „Zuordnungen“ und Strukturen gefangen sind. Grenzen, die wir als solche oftmals gar nicht wahr­nehmen, aber die es uns nicht erlauben, andere Wege zu gehen. Wir ordnen uns die Welt, damit wir einen [Werte]Rahmen haben, in dem wir uns bewegen können, ein Handlungsmuster sozusagen, das uns tägliche Orientierung gibt. Aber damit einher­geht, dass wir auch unsere Mitmenschen in bestimmte Kategorien einteilen. Beurteilungen und Maßstäbe, die oftmals dem Anderen nicht gerecht werden. Ich empfinde die Hand als dominant und kompromisslos, aber vielleicht berührt sie auch einfach nur einen Spielstein in einem Brettspiel und meine Interpretation ist meiner Fantasie geschuldet. Aber diese Mehrdeutigkeit, die unterschiedlichen Möglichkeiten der Betrachtung, genau das ist, wie schon betont, die Stärke der Arbeiten von Ralf Ehmann.

 

Beeindruckt hat mich in dieser Ausstellung erneut, mit welcher Souveränität und welchem Können der Künstler mit den verschiedenen Techniken umgeht. Ich habe Ralf Ehmann gefragt, ob er sich primär als Bildhauer sieht, schließlich hat er Bildhauerei bei den großen Professoren seines Fachs, bei Seemann und Ullmann studiert, aber will sich darauf nicht einschränken lassen und sieht in jeder Technik andere und unterschiedliche Möglichkeiten des Ausdrucks . Die Skulptur ist die Konzentration auf eine Idee, während man als Künstler in der Malerei, in der zwei­dimensionalen Ebene, komplexer und vielschichtiger arbeiten kann. Ralf Ehmann ist aber auch ein ganz ausgezeichneter Radierer und Lithograf. Auch in der Druckgrafik lässt sich ein Motiv mehrdeutiger und differenzierte gestalten als dies in der Plastik möglich ist. Ich möchte Ihnen das an der Lithographie „Planer“ deutlich machen. Ein Mann steht vor einer Art Staffelei und zeichnet etwas mit einem Stift. Sein Arbeits­mantel und der technische Halterung in der die Zeichnung eingespannt ist, deuten, ebenso wie der Titel, auf einen Architekten hin. Ein anderer Mann weist, ebenfalls mit einem Stift, auf die Zeichnung hin, wird aber, ebenso wie die Frau an seiner Seite, vom Architekten nicht beachtet. Die aufgehende rote Sonne setzt ein farbiges Zeichen am Horizont und wirkt wie ein Fanal für eine strahlende Zukunft. Mich erin­nert die Grafik an sozialistische Propaganda-Plakate, die Arbeiter und Akademiker in einem glanzvollen Licht darstellen und Symbol für den sogenannten Fortschritt von Staat und Gesellschaft sind. Der Titel „Der Planer“ unterstreicht den visionären Impetus und löst weitere Assoziationen aus. Planer sind Gestalter und Macher, die den Weg vorgeben, die Vorbilder sind und voranschreiten. Gerade Architekten be­dienen dieses Image in besonderem Maß, weil sie mit ihren Bauten etwas Massives und viele Generationen Überdauerndes erschaffen. Das Pathos dieses Motivs ist auch die ironische Brechung. Wir wissen alle, wie schnell Planungen scheitern, Visionen wie Kartenhäuser zusammenbrechen und Fortschritt nicht unbedingt etwas Positives sein muss.

 

Ich möchte mit einer Skulptur meine Ausführungen beenden, denn bei aller Viel­schichtigkeit, die eine Grafik oder ein Bild ermöglichen, liegt für mich eine große Fas­zination in der Bearbeitung des Steines. Dass es Künstlern gelingt aus diesem harten Material, Form und Figur und Ausdruck hervorzubringen, ist nicht nur ein wirk­licher Kraftakt, sondern erfordert Material und Idee in Einklang zu bringen. Das Material, der Marmor, bedeutet Widerstand und gleichzeitig Inspiration. Die „Stehende“ mag ich aber besonders, weil zu sehen ist, aus welcher Ausgangsform sie entstanden ist und der Marmor als Werkstoff thematisiert wird. Auch der Arbeits­prozess bleibt nachvollziehbar. Wie oft bei Ralf Ehmann entwickelt sich die Figur aus dem grob bearbeiteten Stein heraus, ihr Rücken ist noch dem Steinblock verhaftet und auch die Haare scheinen dem Marmor mehr verbunden als dem Mensch. Für mich ist die Stehende weder Allegorie noch Symbol, noch erschließen sich mir aus ihrer Gestalt mehrere Bedeutungsebenen. Für mich liegt ihre Faszination darin, dass es dem Künstler gelungen ist, einen Menschen zu schaffen, der natürlich und lebendig wirkt und eine Anmut und Schönheit besitzt, die zeitlos ist.

 

Dagmar Waizenegger

Kunstportal Baden – Württemberg

Kunstportal Baden – Württemberg

 

Im Kunstportal Baden – Württemberg ist heute ein Portrait  erschienen:

die Farbe des Morgenrots – über Ralf Ehmann

Ralf Ehmann: Bildhauer – Maler – Zeichner

– so steht es auf seiner Website und tatsächlich verblüfft der so umfassend tätige Künstler sowohl durch die Vielfalt seines Werkes als auch durch enorme Produktivität. In allen drei genannten Bereichen arbeitet er ständig, setzt aber doch bei der Bildhauerei seinen Schwerpunkt. …

Kunstportal Baden Württemberg

Von Jürgen Linde, Kunstportal Baden – Württemberg

Kunstportal B – W

Kunstportal B – W

Artikel von Jürgen Linde

die Farbe des Morgenrots – über Ralf Ehmann

Ralf Ehmann: Bildhauer – Maler – Zeichner

– so steht es auf seiner Website und tatsächlich verblüfft der so umfassend tätige Künstler sowohl durch die Vielfalt seines Werkes als auch durch enorme Produktivität. In allen drei genannten Bereichen arbeitet er ständig, setzt aber doch bei der Bildhauerei seinen Schwerpunkt.

Kunstportal Baden Württemberg 2

Ralf Ehmann: Köpfe | © Bild: Ralf Ehmann

Mit seinen Skulpturen ist der in Rottenburg lebende Bildhauer weit über die Region hinaus mit Arbeiten im öffentlichen Raum vertreten. Die Liste hierzu wäre mehrere kunstportal-Seiten lang, deshalb verweisen wir hier auf Ehmanns Website, sowieso sehr zu empfehlen, denn hier entsteht auch ein gutes Bild des umfassenden Gesamtschaffens dieses Künstlers.

Was auf den ersten Blick manchem als “gekonnt, aber doch recht konventionell“ erscheinen mag, erzeugt bei genauerem Anschauen aus der Nähe eine irritierende Faszination: Wir erleben eine Spannung, die wohl tut und neugierig macht und die also auch erklärt werden will. Versuchen wir es.

Besonders faszinierend fand ich dabei die Serie seiner Porträts – Porträts sind in diesem Fall Skulpturen: Köpfe. Muschelkalk, Gips, Sandstein und Bronze sind die Materialien, die dabei zum Einsatz kommen.
Diese Köpfe entstehen meist nach realen Modellen, manchmal frei, manchmal auch als Auftragsarbeiten. Auch historische Figuren und Berühmtheiten kommen vor – etwa Friedrich Hölderlin oder Mörike finden wir bei Ehmann.

Kunstportal Baden Württemberg

Ralf Ehmann bei der Arbeit | © Bild: Ralf Ehmann

Ralf Ehmann gelingt es dabei, bestimmte Wesenszüge so gekonnt herauszuarbeiten, dass man spontan denkt “den kenne ich doch irgendwoher“…
Mit den Individuen, die er ohne jede irgendwie satirische Überspitzung oder Übertreibung modelliert, macht er gleichzeitig bestimmte Typen, bestimmte Charaktereigenschaften sichtbar. Diese erkennen wir wieder und diese kommen uns dann bekannt vor, auch wenn uns die jeweilige reale Person ganz und gar unbekannt ist.

Auch dies gehört zu den faszinierenden Aspekten in Ehmanns Werk. Während es doch Mode ist, in Arbeiten konkreter Kunst jede Geste zu vermeiden und die Kunst auf die Selbstreflektion zu beschränken, wagt sich Ralf Ehmann, der Realität ins Auge zu schauen:

Er zeigt die (Über-) komplexität der Wirklichkeit eben als Komplexität und sieht aber selbst so außergewöhnlich genau, dass er dennoch das Allgemeine im Besonderen sichtbar zu machen vermag – den Typus im Individuum, das Nachdenken über den Tod in der Mimik.
Diesen Erkenntnisprozess aber mutet er uns zu, den Betrachtern.

Die Skulpturen fesseln den Blick auf eine zunächst geheimnisvoll anmutende Weise: in den “Gesichtern“, die eigentlich deutlich und authentisch wirken, lebt eine Spannung, die ich zuerst gar nicht verstehe. Irgendwann wird es klarer: die Spannung, die Brüche in den dargestellten Persönlichkeiten, sind – eigentlich – keine Interpretationen des Künstlers Ehmann, die dieser uns präsentiert. Ehmann macht stattdessen eine zweite Ebene sichtbar: er arbeitet die Brüche in den gezeigten Figuren selbst heraus. Da wird es anstrengend für uns Betrachter: es genügt nicht, zu überlegen, was der Künstler uns zeigt, sondern darum, auch zu sehen, was die jeweils dargestellte Persönlichkeit ist. Und das ist keineswegs – meist oder automatisch – dasselbe.

Wir beginnen zu verstehen, warum Ehmann diese Arbeiten Porträts nennt – das Geheimnis liegt sicher auch im Kunstwerk als solchem, aber mehr noch im Gegenstand der jeweiligen Arbeit. Auf dieser Ebene sollen wir offenbar lesen (sehen) lernen, während der Künstler sozusagen einen Schritt zurück tritt und somit als Moderator und Kunstvermittler agiert.

Ehmann hat sich auch intensiv befasst mit dem in Lauffen am Neckar geborenen Dichter Friedrich Hölderlin: Bei Hölderlin, zwischen Klassik und Romantik, findet die Kunst viel Raum.
Als Künstler gibt Ehmann keine Antworten, sondern er stellt Fragen: zum Leben, auch zu Politik und Gesellschaft. Damit arbeitet er kritisch in philosophischem Sinne – er fragt nach den Bedingungen der Möglichkeit und nach Alternativen – ohne wissen zu müssen, ob es die Antworten gibt. Freiheit nenne ich dieses Programm der Kunst.

Hölderlin

Ralf Ehmann: Friedrich Hölderlin; Muschelkalk, 1999

Aufgrund dieser Offenheit des Denkens glaube ich, Ralf Ehmann gerecht zu werden, wenn ich meinen Text mit einem Zitat aus Hölderlins Hyperion abschließe:

Wenn der Baum zu welken anfängt,
tragen nicht alle seine Blätter

die Farbe des Morgenrots?

Jürgen Linde im Juni 2017

P.S.: Und doch noch mal weiter: Mit seiner Rede zur Einweihung seines Denkmals „Jüdisches Leben in Rottenburg“ gibt uns Ralf Ehmann einen schönen Einblick in seine künstlerische Herangehensweise:

Ralf Ehmann in seiner Rede zur Einweihung des „Denkmals Jüdisches Leben“:

„Geschichte ist in Rottenburg allgegenwärtig. Denken wir uns die Geschichte als Abdrücke der Zeit, so sind wir hier übersät von Spuren der Vergangenheit. Wir lenken unseren Blick heute auf eine besondere Vergangenheit dieser Stadt: Es ist die jüdische Geschichte. Wenn wir von Geschichte reden, dann hört sich das zuerst abstrakt an. Wenn wir von jüdischer Geschichte reden, reden wir von Menschen, Mitbürgern jüdischen Glaubens. Menschen, die vielleicht wie Ihre Nachbarin, Ihr Nachbar, die neben Ihnen stehen, waren. Wir stehen heute vor diesem Denkmal, das an die Geschichte des jüdischen Lebens hier erinnert.

Jüdische Geschichte Skulptur

Denkmal Jüdisches Leben – Metzelplatz, Rottenburg am Neckar
© Foto: Ralf Ehmann

Was ist zu sehen? Ein Block, ein Pfeiler, drei Epochen des jüdischen Lebens sind symbolisch darin eingearbeitet und dargestellt. Zu sehen sind Zeichen und Andeutungen. Die figürlichen Darstellungen sind so gearbeitet, als ob sie teilweise freigelegt wurden und denkbar wäre, dass darin noch weitere Figuren verborgen sind. Wie ein Blick in die Vergangenheit, von der wir auch nur einen Teil wirklich kennen.
(…)
Und so sollen die Erkenntnisse aus der Vergangenheit uns in der Gegenwart den richtigen Weg weisen, damit wir eine gute Zukunft erschaffen können. Und so stelle ich abschließend die Frage: Welche Spuren wollen wir hinterlassen?“

Arno Breker

Nach dem Aufbau der Ausstellung in Bonn nutzte ich die Zeit für einen Besuch auf Schloss Nörvenich um einmal originale Arbeiten von Arno Breker zu sehen. Leider konnte ich nicht wie erhofft ein Arno Breker Museum vorfinden, sondern nur eine geringere Anzahl von Skulpturen. 2008 hat die Witwe von Arno Breker die Skulpturen aus Schloss Nörvenich abgezogen und dem einstigen Galeristen Herrn Bodenstein den Verkauf von Arno Breker Skulpturen untersagt.

Dennoch konnte ich einige Werke von Breker begutachten, ein paar frühe Arbeiten aus seiner Pariser Zeit, aus der Schaffensperiode unter dem Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit.

Mir wurde jedoch noch in privaten Räumen eine besondere Skulptur aus Marmor zur Besichtigung erlaubt. Eine sehr beeindruckende Arbeit.

Ein Portrait von Gerhart Hauptmann von 1943

Arno-Breker-Ralf-Ehmann
Arno Breker

TheRhinePrize 2017

Erste Eindrücke meiner Skulptur nach dem Aufbau:

Wohin die Reise geht – Marmor

artrhine-katharinenhof

 

Skulpturenausstellung

 

TheRhinePrize 2017 – Katharinenhof

Juni – September 2017

Bonn | Bad Godesberg

 

Jury:

Oliver Kornhoff, Direktor Arp Museum, ‘Stiftung für Kunst und Kultur’, Walter Smerling, Prof. Markus Lüpertz, Prof.Jürgen Klauke und  Prof Klaus Honnef.

Der Katharinenhof
Außenskulpturen 2017

47 Künstler zeigen Ihre Skulpturen

Zur Würdigung hervorragender künstlerischer
Gestaltung im Außenraum stiftet der Verein
TheRhineArt e.V. den mit 8.000 Euro dotierten Preis
„TheRhinePrize“.

Zur Finissage am 13.10. um 16:00 Uhr
wird der Publikumspreis verliehen.

Die Preisstifter:
Peter Schmeisser Köln | Frank Piotrowski Bonn
Dietrich Gottwald Köln | Frank Asbeck Bonn
Stiftung für Kunst und Kultur Walter Smerling Bonn

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Jeweils Freitags von 13:00 – 18:00 Uhr
Samstag und Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr

Sonntag, den 11. Juni 2016
ab 15:00 Uhr
Verleihung TheRhinePrize
ab 17:00 Uhr
Eintritt Außenskulturenausstellung: 4,- Euro
Katharinenhof | Venner Straße 51 | 53177 Bonn | www.therhineart.de

Katharinenhof

Venner Strasse 51

53177 Bonn

Teilnehmende Künstler:

Agatowska Agata | Aljoscha
Auer Andrea und Wolfgang | Ayurzana Ochirbold
Becker Winfried | Beikircher Zeno
Bock Thomas C. | Bohne Pit | Dreber Philipp
Dreckmann Heinz Bert | Eckhardt Frauke
Ehmann Ralf | Emmenegger-Kanzler Manfred
Ernst Michael | Gemmer Nanja Carlotta | Grießer Ingrid
Heinsohn Judith | Heissen Karin
Hochstetter Irmelis | Hommelsheim Kalle
Kaiser Kirsten | Kassel Hermann J | Kobler Frieder
Kula Raphaela | Kurka Robin | Langer Martin
Lowisch Eckehard | Nebeling Matthias
Nettesheim Peter | Neunast Susanna
Roetzel Marianne | Rofka Anna und Michae
Rudolf W+N | Rumpf Odo | Schilling Angela
Schmitz Roland | Schmotz Andreas | Scholz Brele
Schubert Anja | Schulte Kellinghaus Barbara
Seidt Rüdiger | Stern Daniel | Thielmann Gisela
Tschauner Mirko | Tutzauer Peter
Van der Linden Guido | Vogt Dagmar

 

Katharinenhof | Venner Straße 51 | 53177 Bonn | www.therhineart.de