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Galerie Reinhold Maas

Galerie Reinhold Maas

Die Galerie Reinhold Maas präsentiert seit 1994 zeitgenössische Kunst mit Blick auf den Schnittpunkt von Abstraktion und Figuration, konstruktive Tendenzen und freie Malerei. Die Galerie arbeitet mit einem gewachsenen Netzwerk an international etablierten als auch aufstrebenden Künstlern. Der Galerieraum wird als aktiver Ort für kulturelle Erlebnisse begriffen. Die Begegnung des Einzelnen mit Kunst und Kunsthaltungen steht dabei im Mittelpunkt. Regelmäßige Messeteilnahmen und Ausstellungen an ausgewählten Orten erweitern das Blickfeld der Galerie.
gewann die Galerie zusammen mit dem Künstler Alfonso Hüppi den Art Karlsruhe Preis 2015.

Galerie Reinhold Maas
Galerie Reinhold Maas

Künstler der Galerie Reinhold Maas:

Reinhard Brunner Jörg Eberhard Ralf Ehmann Uwe Esser Ronald Franke Thomas Henriksson Silvia Hornig Mathias Hornung Alfonso Hüppi Stefan Lausch Vera Leutloff Michael Mattern Sigrid Nienstedt Matthias Reinmuth Steffen Schlichter Stef Stagel Simone Strasser ststs Erik Sturm Heinz Thielen Tim Trantenroth Winand Victor Aaron Vidal Marianne Wirries Christian Wulffen

Galerie Reinhold Maas
Gartenstrasse 49
72764 Reutlingen
07121-367506
galerie@email.de

Zur Galerie Reinhold Maas

Die Gustav Seitz Stiftung, Hamburg

Zitat Gustav Seitz Stiftung, Hamburg:

„Die Gustav Seitz Stiftung wurde im Jahr 1989 begründet und hat ihren Sitz im letzten Atelierhaus des Bildhauers und Zeichners Gustav Seitz in Hamburg-Blankenese.

Der ausschließliche und unmittelbare Zweck der Stiftung ist die Bewahrung und Verwaltung des künstlerischen Nachlasses von Gustav Seitz (Mannheim-Neckarau 1906 – 1969 Hamburg) sowie die Publikation seiner Werke und die Pflege der Erinnerung an Werk und Wirken des Künstlers.

Zur Erfüllung seiner Aufgaben hat der Vorstand der Stiftung ein kleines Dokumentationszentrum eingerichtet und ein Archiv über Gustav Seitz und sein Werk aufgebaut. Neben den erhaltenen Gußmodellen werden hier Skulpturen, Zeichnungen und Druckgraphik aufbewahrt, aber auch Briefe, Tagebücher, Druckschriften, Photographien und andere Dokumente gesammelt.

Mit der Publikation von Werkverzeichnissen wurden bereits alle wesentlichen Arbeiten von Gustav Seitz erschlossen:

Skulpturen (1980, Reprint 2002), Zeichnungen (1992), Druckgraphik (1995), Briefzeichnungen (1999).

Weiterhin sollen bedeutsame Einzelaspekte des künstlerischen Werkes  wissenschaftlich behandelt und veröffentlicht werden.

Darüber hinaus werden aus Mitteln der Stiftung gelegentlich Kataloge zu Ausstellungen mit Werken von Gustav Seitz finanziell gefördert oder aber kleinere, eine Ausstellung begleitende Schriften beigesteuert sowie Postkarten und Plakate dazu produziert.

Zur Erinnerung an Gustav Seitz und die Bedeutung seiner Werke werden Ausstellungen angeregt und unterstützt.

Aus dem Fundus der Stiftung werden Leihgaben für Ausstellungen zur Verfügung gestellt.

Ab 2015 entsteht ein Gustav Seitz Zentrum in Trebnitz.  …

… In unregelmäßigen Abständen wird ein Gustav Seitz Preis vergeben, mit dem die Arbeit an figürlicher Plastik gefördert werden soll, um die Lebensleistung des Bildhauers und Hochschullehrers Gustav Seitz nachhaltig in Erinnerung zu halten.“

Zur Gustav Seitz Stiftung

GALERIE NOAH

„Neue und Altes auf einmal, Moderne mit Tradition, frischer Zeitgeist in durchlüfteten Gemäuern der vorletzten Jahrhundertwende: Die GALERIE NOAH ist international etablierter Kunst-Betrieb mit zielsicherer zeitgenössischer Ausrichtung, bezieht den Kuppelsaal, genau genommen den ehemaligen Maschinenraum des Augsburger Glaspalastes, der Mechanischen Baumwoll-Spinnerei und Weberei Augsburg (SWA). 1908/1909 von Philipp Jakob Manz entworfen, von Thosti ausgeführt, erhebt sich das palastartige Fabrikgebäude aus Eisen, Beton und Glas im Augsburger Textilviertel, als prächtiges Zentrum inmitten zahlreicher restaurierter Fabrikgebäude, auf historischem Areal.

Dort, wo einst hochwertige Textilien entstanden, macht die GALERIE NOAH heute in hochwertiger Kunst; 2002 von Professor Ignaz Walter ins Leben gerufen, Besitzer des Glaspalastes, leidenschaftlicher Kunstsammler und Museums-Eigentümer, hat sich die Galerie in ganz Deutschland einen Namen gemacht. Auf zeitgenössische Malerei und Bildhauerei spezialisiert, mit Schwerpunkt west-ostdeutsche Kunst von unter anderen Georg Baselitz, Markus Lüpertz, Jörg Immendorff, Bernd Zimmer, Bernhard Heisig und Arno Rink, strebt man danach, die Klassiker nach 1945 mit Vertretern zeitgemäßer Strömungen synergetisch zu verknüpfen. Dabei kommt ebenso der Förderung junger Talente große Aufmerksamkeit zu, mit feiner Nase und gutem Gespür für Zeitgeistiges macht man sich mit Begeisterung auf, zu entdecken, zu fördern und zu positionieren.“ …

GALERIE NOAH

Beim Glaspalast 1
86153 Augsburg

www.galerienoah.com

Der Künstlerbund Tübingen e.V.

Der Künstlerbund Tübingen e.V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. In ihm haben sich Künstlerinnen und Künstler, die vorwiegend im Raum Tübingen leben und arbeiten, zusammengeschlossen.
Er hat zur Zeit 56 Mitglieder.

Der Künstlerbund versteht sich als ein Forum für Kontakte und künstlerische Aktivitäten. Die gegenseitige Unterstützung der Mitglieder und der künstlerische Austausch sind wesentliche Ziele, ebenso wie die Präsenz im kulturellen Leben der Stadt und ihrer Umgebung, als auch die Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Einrichtungen.

In der eigenen Galerie – Galerie Künstlerbund – finden ganzjährig Einzel- und Gruppenausstellungen von Mitgliedern und ihren Gästen statt. Außerdem wird regelmäßig eine Jahresausstellung in Zusammenarbeit mit der Universitätsstadt Tübingen durchgeführt.

Neben der Galerie verfügt der Künstlerbund über die Druckwerkstatt „Altes Schlachthaus“, die von Mitgliedern, wie auch Teilnehmern der dort stattfindenden Druckgrafik-Kurse genutzt wird.

Die Räume der Galerie und der Werkstatt dienen als Treffpunkt der Mitglieder und stehen für Veranstaltungen (Diskussionen, Vorträge, Performances und Lesungen) zur Verfügung.

 

Geschichte:

Auf Initiative des jungen, kunstbegeisterten AOK-Direktors Kurt Hafner, zusammen mit zehn Künstlern und dem Journalisten Wilfried Schäfer im November 1971 ins Leben gerufen, ist der Künstlerbund Tübingen eine der beständigsten Künstlervereinigungen in Deutschland.

Einer der Gründungsmitglieder war der Lithograph Erich Mönch (gest.1977). Sein Engagement und Kurt Hafners erfolgreiche Grafik-Editionen stehen am Beginn des besonderen Schwerpunktes Druckgrafik und des Druckzentrums. Nach einem Provisorium in Räumen der Kunsthalle Tübingen, zog der Künstlerbund 1972 in die Altstadt und gründete das „Druckzentrum im Stiefelhof“.

Das Druckzentrum wurde 1979 in die Metzgergasse 3, in das für diese Zwecke renovierte „Alte Schlachthaus“ verlegt. Zur Druckwerkstatt kam eine kleine aber feine Galerie hinzu.

Als der Gründungsvorsitzende Kurt Hafner 2001 nach 30 Jahren den Vorsitz abgab, wurde er wegen seiner Verdienste um den Künstlerbund einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Die Satzung wurde geändert und das Vereinsvermögen in eine Stiftung ausschließlich zum Nutzen des Künstlerbundes überführt.

Der Künstlerbund war auf Kunstmärkten und in den Partnerstädten präsent; die Jahresausstellungen in der Kunsthalle, Druckdemonstrationen, Galerieausstellungen und die Grafik-Edition „Blatt des Monats“ verbanden den Verein mit der Region.
Von Beginn an, das zeigt nicht zuletzt die Resonanz der regionalen Presse, gehört der Künstlerbund als fester Bestandteil zum kulturellen Leben der Stadt Tübingen und ihrer Umgebung.

Der gegenwärtige Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden (Ralf Ehmann), der 1. Stellv. Vorsitzenden (Birgit Dehn), der 2. Stellv. Vorsitzenden (Edel Wetzel), dem Schriftführer (Jürgen Klugmann) und dem Schatzmeister (Wolfgang Vöhringer)

Künstlerbund Tübingen  Künstlerbund Tübingen

Künstler:

Achstetter, Hilde-Marie – Bertscheit, Ralf – Bialas, Anita – Bierer, Hermann – Blanke, Antonius – Borsdorf, Eva – Borsdorf, Werner – Brunner, Reinhard – Bunsen, Frederick D. – Criegern von, Axel – Criegern von, Marc – Degenhardt, Manfred – Dehn, Birgit – Dewor, Carola – Deutschle, Karl Heinz – Dickmann, Malte – Ehmann, Ralf – Feuchter, Gerhard W. – Fuchs, Harald – Funck von, Gudrun – Gaisser, Renate – Giebel, Beatrix – Gompf, Michael – Heyer-Loos, Maria – Höfler, Susanne – Hoffmann, Andreas – Hohberger, Frido – Huth, Ursula – Immer, Susanne – Janle, Annette – Jauss, Andreas – Kilger, Gerhard – Klarmann, Anne-Christine – Klosinski, Gunther – Klugmann, Jürgen – Kolb-Faust, Ute – Löchle, Dieter – Luz, Dieter – Mack, Jürgen – Mann, Natascha – Marquardt, Ulla Nobili de, Lorenzo – Pasianotto, Nadine – Rösch, Tilman – Schultheiss, Ulrich – Seidenthal, Helga – Smitmans, Ava – Umrath, Jörg – Weber, Peter-Michael – Wersching, Ronald – Weckwarth, Günter – Zawadzki, Marek – Zirkelbach, Helmut Anton

Künstlerbund Tübingen e.V.
Geschäftsstelle
Metzgergasse 3
72070 Tübingen

http://www.kuenstlerbund-tuebingen.de

Eugen Bolz

Die Eugen Bolz Stiftung

Wikipedia Eugen Bolz

Landeskunde Baden-Württemberg

Vita – Eugen Bolz

Eugen Anton Bolz  1881 in Rottenburg am Neckar – † 1945 in Berlin-Plötzensee – Politiker der Zentrumspartei. 1928 – 1933 war er Staatspräsident des Volksstaats Württemberg – Er beteiligte sich am Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Eugen Bolz wächst in einer katholischen Familie auf und schließt sich früh dem Windthorstbund, der Jugendorganisation der Zentrumspartei, an. 1919 wird der Zentrumspolitiker Bolz zum württembergischen Justizminister, wenige Jahre später zum Innenminister ernannt. Er ist mit Maria Hoeneß verheiratet, mit der er eine Tochter hat. 1928 wählt ihn eine Rechts-Mitte-Koalition zum württembergischen Staatspräsidenten. Bolz unterstützt die Politik des Reichskanzlers Heinrich Brüning, unterschätzt jedoch Ende 1932 die politischen Ziele der NSDAP und bezieht erst Anfang 1933 deutlich Stellung gegen Hitler. Am 11. März 1933 wird seine Regierung von den Nationalsozialisten abgesetzt, Bolz selbst im Juni 1933 für mehrere Wochen in „Schutzhaft“ genommen. Er hält trotzdem Verbindung zu seinen politischen Freunden aus der aufgelösten Zentrumspartei, aus der verbotenen SPD und der früheren liberalen Deutschen Staatspartei. Später stellt er sich auch Carl Goerdeler zur Verfügung und soll nach dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 ein Ministeramt erhalten. Eugen Bolz wird am 12. August 1944 verhaftet, am 21. Dezember 1944 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee ermordet.

Literatur

Joachim Köhler (Hrsg.): Christentum und Politik. Dokumente des Widerstands. Zum 40. Jahrestag der Hinrichtung des Zentrumspolitikers und Staatspräsidenten Eugen Bolz am 23. Januar 1945. Sigmaringen 1985

Joachim Köhler: Eugen Bolz. Württembergischer Minister und Staatspräsident. In: Michael Bosch/Wolfgang Niess (Hrsg.): Der Widerstand im deutschen Südwesten 1933-1945. Stuttgart u.a. 1984, S. 227 ff.

Rudolf Morsey: Eugen Bolz (1881-1945). In: Jürgen Aretz/Rudolf Morsey/Anton Rauscher: Zeitgeschichte in Lebensbildern. Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts. Band 5. Mainz 1982, S. 88 ff.

Eugen Bolz

Eugen Bolz Portrait  im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart

Eugen Bolz Denkmal – Rottenburg am Neckar

Zur Entstehung der Skulptur Eugen Bolz

Im November 1999 begann Ralf Ehmann mit der Skulptur zu Eugen Bolz. Einige Gedanken zu seiner im Januar beendeten Steinarbeit hat der Bildhauer zusammengefasst:

… Die Skulptur beinhaltet vier verschiedene Elemente: Eugen Bolz wird sichtbar in Form eines Portrait, dieses Portrait geht weit über die bloße Ähnlichkeits-Darstellung hinaus und bringt sich durch einen entschlossenen Handgestus zum Ausdruck. In diesem Portrait ist die Entschlossenheit, die Treue gegenüber sich selbst und seinem Glauben zu suchen: Bolz’ Haltung, individuell und persönlich. „Hinter“ dem dargestellten Eugen Bolz von einem Blickwinkel nicht einsehbar, ist eine nackte Figur herausgearbeitet: die Beine in Fesseln, die Arme in die Höhe zum Gebet erhoben. Ein entblößter Mensch. Was geschieht dahinter, wohin gibt es keinen Einblick? -Das Verborgene: Angst, Gewalt, Rassismus, Unterdrückung des freien Denkens – der individuellen Persönlichkeit, stellvertretend für die Opfer der Nationalsozialisten. Als Anklage! Gegen Unterdrückung. Als Mahnzeichen für Heute und für die Zukunft. Schwach herausgearbeitet zwei Stiefel in Schrittbewegung, die sich gegen die Richtung des Steinblocks „bewegen“. Durchkreuzend und unterhöhlend zeigen sich die Stiefel – im militärischen Schritt; sie stehen für den Nationalismus, gegen den Eugen Bolz gearbeitet hat. Weiterhin sind die Stiefel Synonym für Masse, den nicht greifbaren kollektiven Nationalsozialismus; keine sichtbare individuelle Person steht in den Stiefeln. Zwischen den Stiefeln, am Boden ist der enthauptete Kopf von Eugen Bolz angedeutet sichtbar. Eugen Bolz wurde ermordet, von den Nationalsozialisten. Um uns als Betrachter das Risiko bewusst werden zu lassen, das Eugen Bolz auf sich nahm, zeige ich den enthaupteten Kopf am Boden des Steins. …

Eugen Bolz Denkmal Rottenburg 1
Eugen Bolz Denkmal Rottenburg
Eugen Bolz Denkmal

Eugen Bolz – Denkmal, Jurakalk, 1999, Stadt Rottenburg, Eugen – Bolz – Platz

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