Ausstellungen

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Getrennte Welten – Formen des Eigensinns

Sehr empfehlenswerte Ausstellung:

Getrennte Welten – Formen des Eigensinns
Kunst in Ost und West vor der Wende

.18. Oktober 2014 bis 21. Juni 2015

Zitat Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach:

„Am 19. Januar 1989 behauptete DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker, die Mauer werde auch in 50 oder 100 Jahren noch bestehen. Noch im selben Jahr erwies sich seine Zuversicht als Irrtum, als am 9. November desselben Jahres die Grenzen zwischen Ost- und Westdeutschland geöffnet wurden und mit der Wiedervereinigung ein neuer Abschnitt deutscher Geschichte geschrieben wurde. Fast 30 Jahre liegen zwischen dem Bau und dem Fall der Mauer; 40 Jahre lang währte die politische deutsche Trennung, welche auch die Kunstwelt beiderseits der Grenze stark geprägt hat.
Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls beleuchtet nun die Ausstellung „Getrennte Welten – Formen des Eigensinns. Deutsche Kunst in Ost und West vor der Wende“ die Wege, die Künstler in Ost und West beschritten haben, ohne die beiden Kunstwelten auf den Kontrast der künstlerischen Praxis zwischen den politischen Systemen reduzieren zu wollen. Ausgehend von der letzten grenzübergreifenden deutschen Kunstausstellung in Dresden 1946, in welcher die gemeinsamen Wurzeln und damaligen abstrakten wie figurativen Kunstströmungen erkennbar werden, stellt sich die faszinierende Frage, wie Kunstschaffende sich in ihrer jeweiligen Lebenswelt behauptet haben, wie sie sich arrangiert oder welche Formen künstlerischen Eigensinns sie entwickelt haben. Denn während die ostdeutsche Kunst durch das politische System in ihrer Freiheit eingeengt wurde, geriet die westdeutsche Kunst zunehmend durch die Forderungen eines kapitalistischen Kunstmarkts unter Druck.
Unter vier Schlagworten, dem Wiederanknüpfen, dem Aufbrechen, dem Ausbrechen und dem Fortentwickeln, werden ausgewählte künstlerische Formen des Eigensinns in Ost und West beleuchtet. So knüpften Akademien in Ost und West neu an, beispielsweise weist der akademische Start im Halle der Nachkriegsmoderne, wo auch Willi Sitte lehrte, viele Ähnlichkeiten mit dem der Karlsruher Akademie auf (unter anderem HAP Grieshaber mit seinen Schülern Horst Antes, Heinz Schanz und Walter Stöhrer), wobei beide Akademien in den 1950er Jahren durch Abwanderung miteinander verbunden waren (z.B. Herbert Kitzel). Die informelle Kunstströmung wiederum bedeutete einen Aufbruch, der keineswegs auf Westdeutschland ….“ mehr

Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach
Vier Jahreszeiten Durbach GmbH & Co. KG
Almstraße 49
D-77770 Durbach

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Betriebssystem Kunst

Betriebssystemkunst

Kunst hat sich zu einem komplexen System
entwickelt, in dem es nicht mehr nur um
den Künstler und sein Werk geht, sondern
der internationale Kunstbetrieb und der
Kunstmarkt ebenso wichtige Bestandteile
sind wie die beteiligten Personen:
Künstler, Kuratoren, Kritiker, Sammler,
Galeristen, Händler und Auktionatoren.
Die Rollen sind zudem austauschbar,
wenn Künstler und Sammler als Kuratoren,
Galeristen und Kuratoren als Kritiker
arbeiten und Galerien sowie Privatsammler die Produktionskosten der
Werke übernehmen, wofür Künstler die
Ideen liefern. Den weitläufigen Vernetzungen, Abhängigkeiten
und Interessen der Kunstakteure geht diese Veranstaltung nach.
MAX HETZLER
Galerist, Berlin und Paris
Dr. HARALD FALCKENBERG
Unternehmer und Kunstsammler,
Hamburg
PROF. DR. CHRISTIANE LANGE
Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart
THOMAS LOCHER
Künstler, Berlin und Kopenhagen
Die Podiumsdiskussion war herrausragend und kontrovers, dank Herrn Falkenberg der provokativ agierte. Leider kamen deshalb andere Beteiligte, wie z.B. Galerist Max Hetzler nicht so zu Wort wie von mir gewünscht. Sein Wissen und seine Kenntnisse des Kunstmarktes wären sicherlich interessanter gewesen, wie von manch anderem.
Trotzdem war es eine kurzweilige Veranstaltung, denen auch Sammler wie Ute und Rudolf Scharpff zugegen waren.
Die Veranstaltung fand statt in:
Stiftung Kunstmuseum Stuttgart gGmbH
Kleiner Schlossplatz 13
70173 Stuttgart
Geschäftsführerin Dr. Ulrike Groos
Vorsitzende des Stiftungsrats:
Bürgermeisterin Dr. Susanne Eisenmann

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Nicht nur Skulptur! Die Bildhauer der Skulpt(o)uren in Bietigheim-Bissingen

Ausstellungsempfehlung:

Nicht nur Skulptur!
Die Bildhauer der Skulpt(o)uren in Bietigheim-Bissingen

Zitat Städtische Galerie Bietigheim – Bissingen:

“ Nicht nur Skulptur!

Die Bildhauer der Skulpt(o)uren in Bietigheim-Bissingen

26. Juli 2014 – 12. Oktober 2014
Skulpturen von bekannten Bildhauern des 20. Jahrhunderts gehören in Bietigheim-Bissingen zum vertrauten Stadtbild. Längst sind Werke wie Jürgen Goertz’ »Kuh-riosum«, Karl-Henning Seemanns »Flößer« und Gunther Stillings »Janustor« zu modernen Wahrzeichen der Stadt geworden. Mitten im Alltag begegnen die Menschen Kunstwerken, die eine Einheit mit dem historischen Stadtraum bilden und zugleich Akzente setzen. Die Umsetzung einiger spektakulärer Raumgestaltungen wie Reinhard Scherers abstrakte Großplastik für den Bahnhofsplatz oder Jürgen Goertz’ »Turm der Grauen Pferde« für die Fußgängerzone der Bietigheimer Altstadt zeugen von der großen Wertschätzung für Kunst im öffentlichen Raum. Das Spektrum der Skulpturen reicht dabei von klassischen Positionen, u.a. von Gerhard Marcks und Gustav Seitz, bei denen die menschliche Figur dezidiert im Zentrum steht, bis hin zu zeitgenössischen abstrakten Standpunkten wie bei Otto Herbert Hajek. Eine Sonderstellung nehmen die rund 30 Tierplastiken von Fritz Melis ein, der 1958 sein Atelierhaus in der Stadt errichtete und auf vielfältige Weise auf das kulturelle Leben wirkte. Anlässlich des städtischen Jubiläums 2014 würdigt die Ausstellung 16 Bildhauer, die sowohl mit Vorarbeiten zu den Plastiken in Bietigheim-Bissingen, als auch mit weiteren reizvollen Facetten der einzelnen künstlerischen Positionen präsentiert werden. Nicht nur Skulpturen sind bei vielen der ausgestellten Bildhauer zu entdecken. So zeigt sich etwa Alfred Hrdlickas thematische Auseinandersetzung mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus zum Einen in seiner Bronzeskulptur zu Dietrich Bonhoeffer vor der Bietigheimer Stadtkirche und zum Anderen in einem eindrücklichen Grafikzyklus zu den Ereignissen des 20. Juli 1944. Hingegen eröffnet sich der Kosmos von Fritz Schwegler, dessen »Kunstläuferin« und »Wächter« auf einfache Grundformen reduziert, dennoch präzise und poetisch sind, in geschriebenen und gezeichneten Notationen sowie in äquivalenten Kleinskulpturen. Damit werden in der Ausstellung die Bietigheimer Skulpturen in den Kontext des Gesamtwerkes der einzelnen Bildhauer gestellt – und für den Betrachter erweitert sich der Blick auf die vertraute Umgebung, was zum Wiederwahrnehmen der Skulpturen im öffentlichen Raum oder gar zum Neuwahrnehmen führt.“

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Otto Dix Haus Hemmenhofen

Absolut ein Ausflug wert! Das Otto Dix Haus in Hemmenhofen.
Hier lässt sich, im sensibel renovierten Haus von Dix, noch der Geist seinens Schaffens und seiner Zeit spüren.
Zitat Kunstmuseum Stuttgart:
„Das ehemalige Wohnhaus der Familie Dix bietet die einzigartige Gelegenheit, das Umfeld und den Lebensmittelpunkt eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts kennen zu lernen. Geboren 1891 in Gera, wurde Otto Dix in den 1920er Jahren zum führenden Repräsentanten der Neue Sachlichkeit. Während des Dritten Reichs verlor er als einer der ersten in Deutschland 1933 seine Professur, die er an der Dresdner Akademie innegehabt hatte. Daraufhin siedelte er mit seiner Frau Martha und den drei Kindern Nelly, Ursus und Jan nach Randegg über. 1936 bezog die Familie ihr Wohnhaus in Hemmenhofen. Bis zu seinem Tod 1969 wohnte und arbeitete Otto Dix hier und widmete sich in seinen Arbeiten zunehmend der Landschaft am Bodensee.
2005 wurde das Ensemble Haus und Garten Dix in das Denkmalbuch des Landes Baden-Württemberg eingetragen. Um das Anwesen auch zukünftig zu erhalten, wurde es 2010 von dem Otto-Dix-Haus-Stiftung e.V. unter dem Vorsitz von Landrat Frank Hämmerle erworben, denkmalgerecht saniert und museal ausgestattet. Im Juni 2013 übergab der Verein das MUSEUM HAUS DIX an das Kunstmuseum Stuttgart, das eine weltweit bedeutende Sammlung an Werken des Künstlers besitzt.“

 

 

Museum Haus Dix

Otto-Dix-Weg 6

78343 Gaienhofen-Hemmenhofen

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AVRAMIDIS Jerg-Ratgeb-Preis 2014

Ausstellung:

AVRAMIDIS
Jerg-Ratgeb-Preis 2014

Ausstellung im Spendhaus Reutlingen

13. Mai bis 13. Juli 2014

– sehenswert-

Zitat Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen:

Die Verleihung des mit 20.000 € dotierten Preises erfolgt an Grieshabers Todestag am 12. Mai 2014. Mit der Preisverleihung ist traditionell auch eine Ausstellung des Preisträgers im Kunstmuseum Spendhaus verbunden. Diese umfasst in diesem Fall vor allem Zeichnungen und Malerei auf Papier sowie kleinere plastische Arbeiten. Die Ausstellung im Spendhaus wird ergänzt durch die Präsentation von großformatigen Plastiken des Künstlers im Bürgerpark bei der neuen Stadthalle, auf dem neu gestalteten Gelände vor dem Tübinger Tor sowie im Garten des Heimatmuseums.

Der entscheidende Bezugpunkt und die wichtigste Inspirationsquelle für den Künstler sind die Proportionen des menschlichen Körpers, die er aber nicht realistisch-imitierend aufgreift. Vielmehr zielt sein Schaffen – bezugnehmend auf die Kunst der Antike und der italienischen Frührenaissance – auf die objektive, vollkommen erfassbare Form. Auf der Suche nach jenen Gesetzmäßigkeiten, die der den vollkommenen Proportionen zu Grunde liegen, erkundet er in seinem Schaffen konsequent den Zusammenhang von Abstraktion und Figürlichkeit, von Konstruktion und lebendigem Organismus. Seine charakteristischen Figuren und Figurengruppen zeichnen sich dabei durch eine auratische Geschlossenheit aus, die ihnen eine besondere Würde und eine gewisse Distanz zu ihrer Umgebung verleiht und die nicht zufällig an die Wirkung klassischer antiker Skulptur erinnert.

Aus Anlass der Preisverleihung und Ausstellung erscheint die Publikation „Joannis Avramidis. Polis – Tempel – Agora“ mit Texten u. a. von Werner Hofmann, Rainer Metzger und Franco Russoli“

Ausstellung im Städtischen Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen vom 13. Mai bis 13. Juli 2014

Öffnungszeiten des Kunstmuseums:
Dienstag-Samstag 11-17 Uhr, Donnerstag 11-19 Uhr, Sonntag/Feiertag 11-18 Uhr
Montag geschlossen.

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